Null Euro: Rentnerin geht bei "Bares für Rares" leer aus
Mit großen Erwartungen war Ute Schön zu "Bares für Rares" gereist – und ging am Ende mit leeren Händen wieder nach Hause. Die Rentnerin aus Köln wollte in der ZDF-Trödelshow sechs Designsessel und einen passenden Tisch zu Geld machen, wie Kino.de berichtet. Der Erlös sollte ihren bevorstehenden Umzug finanzieren. Insgesamt 9.100 Euro schwebten ihr für das Ensemble vor. Doch daraus wurde nichts: Experte Sven Deutschmanek (50) bewertete die Möbel deutlich niedriger als erhofft. Dabei waren die sechs Sessel in tadellosem Zustand. Deutschmanek identifizierte sie als Modell S-3001 der Firma Thonet – allerdings mit einem entscheidenden Haken: Die Stücke wurden erst in den 1990er-Jahren hergestellt und waren damit alles andere als Antiquitäten. Im Händlerraum ging die Sache dann vollends schief.
Ute hatte sich pro Sessel 1.500 Euro vorgestellt. Der Fachmann taxierte das komplette Ensemble aus Sitzmöbeln und Tisch dagegen auf höchstens 5.300 Euro. Immerhin beim Tisch fiel die Expertise zu ihren Gunsten aus: Statt der von ihr angesetzten 100 Euro hielt der Experte hier 500 Euro für realistisch. Trotz des deutlichen Abschlags nahm die Kölnerin die Händlerkarte an und versuchte ihr Glück. Dort erwies sich vor allem das geringe Alter der Möbel als Hindernis. Weder Jan Cizek noch Markus Wildhagen (60) noch einer der übrigen Händler gab auch nur ein einziges Gebot ab. Konsterniert kommentierte Ute die ausgebliebenen Gebote: "Das ist heftig." Der Verkaufsversuch endete damit als kompletter Flop. Ute verließ die Sendung ohne einen einzigen Euro und musste sämtliche Möbelstücke wieder einpacken und mit nach Hause nehmen.
Es ist nicht das erste Mal, dass Sitzmöbel bei "Bares für Rares" für Ernüchterung sorgten. Anja Welteroth und Alwin Müller aus Eitorf hatten in einer früheren Folge ebenfalls auf einen finanziellen Erfolg gehofft. Mit dem Verkauf eines Sets von Designerstühlen wollten sie die Kasse ihres Vereins aufbessern. Auch ihre Stücke landeten bei Sven Deutschmanek auf dem Expertentisch. Der Fachmann erkannte darin das Modell "Flex 2000" des Designers Gerd Lange und bescheinigte den Stühlen einen guten Zustand. Die Expertise fiel dabei sogar überraschend großzügig aus: Bis zu 2.500 Euro hielt er für möglich, während sich das Duo lediglich 1.000 Euro erhofft hatte. Doch auch dieser zunächst vielversprechende Verkaufsversuch entwickelte sich im weiteren Verlauf zu einer Enttäuschung für die beiden. Die beliebte Trödelshow ist somit immer wieder für unerwartete Wendungen gut – mal zum Vorteil der Verkäufer, mal zu deren Nachteil.




























