

"Bares für Rares"-Fiasko: Schätzpreis stürzt beim Verkauf ab
Bei Bares für Rares im ZDF erlebten Anja Welteroth und Alwin Müller aus Eitorf kürzlich eine herbe Enttäuschung. Das Duo brachte ein komplettes Set Designerstühle zu Moderator Horst Lichter (64) und hoffte damit auf einen ordentlichen Zuschuss für ihre Vereinskasse. Experte Sven Deutschmanek (50) zeigte sich begeistert: Er identifizierte die Sitzmöbel als "Flex 2000" des Designers Gerd Lange und attestierte ihnen einen guten Zustand. Sein Urteil ließ die beiden Verkäufer jubeln – bis zu 2.500 Euro, also mehr als doppelt so viel wie ihr Wunschpreis von 1.000 Euro, sollten die Stühle wert sein. Doch was so vielversprechend begann, endete ganz anders.
Im Händlerraum wartete die böse Überraschung. Die Stühle waren den Händlern schlicht zu sperrig, und Händler Christian Vechtel eröffnete das Bieten mit gerade einmal 300 Euro – was bei Anja und Alwin für ungläubige Blicke sorgte. Auch im weiteren Verlauf blieb die Euphorie aus: Das finale Gebot lag bei lediglich 550 Euro. Das lehnten die beiden ab und blieben standhaft. Mit Verhandlungsgeschick brachten sie Christian schließlich dazu, 900 Euro zu zahlen – knapp unter ihrem ursprünglichen Wunschpreis, aber weit entfernt von der Expertise. Die Vereinskasse ging damit immerhin nicht leer aus.
"Bares für Rares" läuft seit Jahren nach demselben Prinzip: Verkäufer lassen ihre Stücke von Experten bewerten und verhandeln anschließend im Händlerraum den Preis. Dass Expertenmeinung und tatsächlich erzielter Verkaufspreis dabei teils weit auseinanderklaffen können, zeigt der Fall von Anja und Alwin eindrücklich. Die Sendung ist werktags um 15:05 Uhr im ZDF zu sehen, Wiederholungen laufen auf ZDF Neo um 10:55 Uhr und um 19:20 Uhr.









