Neuer Ärger für Blake Lively im Justin-Baldoni-Rechtsdrama

Neuer Ärger für Blake Lively im Justin-Baldoni-Rechtsdrama

- Theresa Neureuter
Lesezeit: 2 min
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Im juristischen Tauziehen rund um den Film "Nur noch ein einziges Mal" wartet auf Blake Lively (38) offenbar die nächste Hürde: Der Krisen-PR-Spezialist Jed Wallace hat bei einem Gericht in Texas beantragt, die Schauspielerin erneut unter Eid befragen zu dürfen. Wie DailyMail jetzt berichtet, soll es dabei einzig um Blakes Forderung gehen, dass Wallace nach dem Scheitern seiner Verleumdungsklage rund 686.000 Euro an Anwaltskosten sowie weitere Ausgaben und Schadensersatz übernimmt. Ihre Anwälte reagierten auf den Vorstoß deutlich: "Jed Wallace hat Frau Lively bereits vernommen. Sein Fall wurde abgewiesen. Frau Lively hat gewonnen. Dies ist ein weiterer verzweifelter, unbegründeter Versuch von Wallace, gegen Frau Lively vorzugehen, aus Angst, dass ihm eine ähnliche Kostenentscheidung drohen könnte, wie Frau Lively sie in New York gegen Justin Baldoni und Wayfarer Studios erwirkt hat."

Wallace selbst begründet seinen Antrag damit, dass er vor einer möglichen Zahlung klären wolle, was die Schauspielerin über ihn und seine Firma Street Relations wusste und glaubte, als sie ihre Vorwürfe erhob. Entscheidend sei ihre damalige innere Haltung: Er will wissen, ob sie wissentlich falsche Angaben machte, ihren Behauptungen in gutem Glauben vertraute, die Wahrheit rücksichtslos außer Acht ließ oder aus böser Absicht handelte. Laut den Gerichtsunterlagen war Blake bereits für den 4. August zu einer Vernehmung geladen, erschien jedoch nicht – ihr Anwaltsteam stufte die Vorladung als rechtlich unbegründet und "null und nichtig" ein. Wallace hatte die Darstellerin im vergangenen Jahr in Texas wegen Verleumdung verklagt. Auslöser war ihre Verwaltungsbeschwerde von Dezember 2024, in der sie ihm vorwarf, mit einer "digitalen Armee" Inhalte in den sozialen Medien gegen sie und zugunsten von Justin verbreitet zu haben.

In ihrer elf Tage später eingereichten Bundesklage tauchten weder Wallace noch Street Relations als Beklagte auf. Seine Forderung von mehr als 900.000 Euro wegen geschäftlicher und emotionaler Schäden wurde mangels persönlicher Zuständigkeit des Gerichts abgewiesen – anschließend verlangte Blake die Erstattung ihrer Rechtskosten. Der Streit mit dem PR-Mann ist dabei nur ein Nebenschauplatz der umfangreichen Auseinandersetzung, die nach den Dreharbeiten zu dem Film zwischen Blake und Justin entbrannte. Wallace hatte im Zuge des Konflikts mit dem Team des Regisseurs zusammengearbeitet. Justins eigene millionenschwere Verleumdungsklage gegen die Schauspielerin war ebenfalls abgewiesen worden. Er hätte dagegen vorgehen können, ließ die Frist aber verstreichen, womit das Urteil rechtskräftig wurde.

Blake Lively und Justin Baldoni
Cindy Ord/Getty Images, Cindy Ord/Getty Images
Blake Lively und Justin Baldoni
Justin Baldoni und Blake Lively am Set von "It Ends With Us" im Januar 2023
T. JACKSON / BACKGRID
Justin Baldoni und Blake Lively am Set von "It Ends With Us" im Januar 2023
Justin Baldoni im August 2017
Getty Images
Justin Baldoni im August 2017
Wallace will Blake erneut vernehmen – wie findet ihr das?