Krebs: Diese Warnzeichen bemerkte Jill Biden bei Ehemann Joe
Schon während Joe Bidens (83) Amtszeit im Weißen Haus gab es ein Signal, das seiner Ehefrau Jill Biden (75) zu denken gab: Der damalige US-Präsident musste nachts auffällig häufig zur Toilette. Das verriet die frühere First Lady jetzt im SiriusXM-Podcast "Let's Talk Off Camera With Kelly Ripa". "Er steht siebenmal pro Nacht auf", habe sie sich damals gedacht. Ihre Sorge meldete sie dem Ärzteteam im Weißen Haus – und ging anschließend davon aus, dass die Beschwerden medizinisch abgeklärt worden seien. Doch die nächtlichen Gänge hörten nicht auf. Erst nachdem das Paar das Weiße Haus verlassen hatte, drängte Jill auf eine weitere Untersuchung. Im Mai 2025 folgte dann die Diagnose: Prostatakrebs im Stadium vier.
Warum bei Joe zuvor kein PSA-Bluttest gemacht wurde, erklärte seine Frau ebenfalls: Die Mediziner im Weißen Haus hätten sich an den Richtlinien der American Urological Association orientiert. Als die Symptome anhielten, habe sie schließlich selbst die Initiative ergriffen. "Nachdem wir das Weiße Haus verlassen hatten, sagte ich: 'Joe, wir müssen zu Jeff nach Philadelphia – irgendetwas stimmt nicht'", schilderte sie im Podcast. Mit einer solchen Diagnose habe sie trotz ihrer Bedenken nicht gerechnet: "Aber ich hätte niemals, oh mein Gott, niemals gedacht, dass es Prostatakrebs sein würde." Moderatorin Kelly Ripa (55) wies im Gespräch Vorwürfe zurück, Jill habe schon während der Amtszeit von der Erkrankung gewusst und diese vertuscht. Sie verwies auf die Krebserfahrung ihres eigenen Vaters und darauf, dass Männer über 70 nicht routinemäßig auf Prostatakrebs getestet werden, so berichtet das Magazin OK!.
Zum Zeitpunkt der Diagnose hatte der Krebs bereits in die Knochen gestreut. Bereits Anfang Juni hatte Jill erklärt, dass ihr Mann voraussichtlich dauerhaft mit der Erkrankung leben müsse. Nun wurde sie konkreter und sprach über die regelmäßigen Kontrollen: "Das bedeutet, dass er für immer mit Krebs leben wird, und wir müssen alle drei Monate darauf achten – mit Untersuchungen und Medikamenten." Für die Familie ist das Thema Krebs eine besonders schmerzhafte Erfahrung. Joes Sohn Beau Biden (†46) aus einer früheren Beziehung war 2015 an einer seltenen Form von Hirnkrebs gestorben. Auch darauf kam die Politikerin im Podcast zu sprechen: "Und jeder, der diesen Krebsweg durchgemacht hat – und ich habe ihn oft mit Mitgliedern meiner Familie durchgemacht, natürlich mit Beau – weiß: Es ist ständig da."










