Hayden Panettieres letzter Dreh war laut Regisseur düster
Hayden Panettieres letzter Dreh war laut Regisseur düsterGetty ImagesZur Bildergalerie

Hayden Panettieres letzter Dreh war laut Regisseur düster

- Anja-Stine Andresen
Lesezeit: 3 min
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Nur einen Tag nach dem plötzlichen Tod von Hayden Panettiere (†36) am 16. August 2026 hat sich Regisseur Griff Furst zu Wort gemeldet und beschrieben, in welchem Zustand er die Schauspielerin bei den Dreharbeiten zu ihrem letzten Film "A Breed Apart" erlebte. Auf Instagram schilderte der Filmemacher, dass Haydens Partner Brian Hickerson, mit dem sie über Jahre eine von Trennungen geprägte Beziehung geführt hatte, sie ans Set begleitet habe und sich in ihrem Zimmer aufgehalten habe. Bereits kurz nach ihrer Ankunft sei er vom Sicherheitsteam der Produktion darauf hingewiesen worden, dass etwas nicht in Ordnung sei. Als Griff die beiden begrüßen wollte, habe Brian die Tür geöffnet. "Hayden war unglaublich lieb, zuvorkommend und voller Vorfreude auf die Arbeit, aber ihr ging es nicht gut", erinnerte sich der Regisseur, der die Schauspielerin bereits seit rund zehn Jahren kannte und wegen ihres großen Talents unbedingt mit ihr drehen wollte.

Warum er den Eindruck hatte, dass es Hayden nicht gut ging, wollte Griff nicht näher ausführen. Für ihn sei die Lage aufgrund seiner Erfahrung aus mehr als 100 Filmen aber offensichtlich gewesen. "Es war ziemlich klar, dass etwas nicht okay war und die Energie in ihrem Zimmer war ziemlich düster", erklärte er. Gleichzeitig habe er die besondere Ausstrahlung der Schauspielerin trotz allem wahrgenommen. "Als wir diesen Film drehten, war das definitiv noch in ihr, aber da war auch etwas anderes, das es viel schwerer machte, sie zu erreichen", so der Regisseur weiter. In den Jahren nach dem gemeinsamen Dreh sei er davon ausgegangen, dass sich ihre Situation verbessert habe. Erst vor Kurzem hätten die beiden über ein weiteres gemeinsames Filmprojekt gesprochen. Genau deshalb habe ihn die Nachricht von ihrem Tod nach eigener Aussage besonders hart getroffen.

Brian und sein Bruder Zach Hickerson hielten sich laut CBS News auch am Todestag in Haydens vorübergehender Unterkunft in Greenville im US-Bundesstaat South Carolina auf. Nachdem die Schauspielerin dort leblos aufgefunden worden war, setzten die Brüder den Notruf ab. Rettungskräfte versuchten vor Ort erfolglos, sie wiederzubeleben. Um 14:32 Uhr wurde sie für tot erklärt. Brian soll den Beamten außerdem eine Tasche mit Medikamenten übergeben haben, die Hayden gehörte – welche Präparate sich darin befanden, ist wegen geschwärzter Passagen im Einsatzbericht nicht bekannt. Hayden und Brian wurden erstmals 2018 miteinander in Verbindung gebracht. Nach mehreren Verfahren wegen häuslicher Gewalt bekannte er sich 2021 in zwei Anklagepunkten schuldig, ohne die Vorwürfe anzufechten. 2022 erklärte die Schauspielerin, beide hätten als Freunde wieder Kontakt miteinander. Ihre Mutter Lesley Vogel (70) äußerte sich dazu deutlich: "Diese Person in ihrem Leben, die wir seit geraumer Zeit loszuwerden versuchten, war bei ihrem Tod bei ihr, und das war Brian Hickerson."

Hayden Panettiere, März 2023
Getty Images
Hayden Panettiere, März 2023
Griff Furst, Regisseur
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Griff Furst, Regisseur
Hayden Panettiere beim "Heroes 2"-Fototermin im 30 St Mary's Axe in London, 30. August 2007
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Hayden Panettiere beim "Heroes 2"-Fototermin im 30 St Mary's Axe in London, 30. August 2007
Wie nehmt ihr Griff Fursts Erinnerungen an Haydens letzten Dreh wahr?