Zieht sich zurück: Nick Kyrgios positiv auf Kokain getestet
Nick Kyrgios (31) hat mit einem öffentlichen Geständnis für Aufsehen gesorgt: Der australische Tennisprofi ist bei einer Dopingkontrolle auf Mallorca positiv auf Kokain getestet worden. Diese Nachricht verkündete er selbst in einer Instagram-Story – und nahm dabei kein Blatt vor den Mund. "Ich möchte, dass ihr es zuerst von mir hört. Ich bin kürzlich bei einem Dopingtest auf Mallorca durchgefallen, bei dem ich positiv auf Kokain getestet wurde. Ich habe einen großen Fehler gemacht und übernehme dafür die volle Verantwortung", schrieb er an seine Follower. Der Sportler zog daraus direkt Konsequenzen: Er wird sich für 28 Tage aus den sozialen Medien und dem öffentlichen Leben zurückziehen, um sich ganz auf sich selbst zu konzentrieren.
In seinem Statement richtete Nick eine ausführliche Entschuldigung an sein Umfeld. "Ich entschuldige mich bei all meinen Fans, meiner Familie, meinen Sponsoren und allen, die mir nahestehen", hielt er auf Instagram fest. Besonders am Herzen lag ihm dabei ein bestimmter Teil seiner Anhängerschaft: "Vor allem entschuldige ich mich bei den Kindern, die mir folgen. Mir ist bewusst, welches Signal das sendet, und ich bin zutiefst von mir selbst enttäuscht." Den positiven Test bezeichnete der Australier als Warnsignal. "Die gute Nachricht ist, dass es ein 'Weckruf' für mich war. In den nächsten 28 Tagen werde ich mich aus den sozialen Medien und dem öffentlichen Leben zurückziehen, während ich mich auf mich selbst konzentriere", kündigte er an. Für diese Zeit bat er ausdrücklich darum, seine Privatsphäre und die seiner Familie zu respektieren. Zum Schluss versprach er: "Es tut mir leid. Ich werde meine Arbeit machen und besser zurückkommen."
Gleichzeitig gab Nick Einblicke in seine persönliche Lage. Die Verletzungen der vergangenen Jahre hätten ihn körperlich und mental stark belastet. "Mein Körper war nicht in der Lage, das zu tun, was mein Verstand von ihm erwartet, und mich damit abzufinden, dass ich dem Ende meiner Karriere nahe bin, war härter, als ich es mir je vorgestellt hatte", erklärte der Tennisstar. Der Sport habe sein gesamtes Leben geprägt – entsprechend schwer fällt ihm offenbar der Gedanke an einen Abschied vom Profitennis. Von emotional schwierigen Momenten berichtete er ebenfalls: "Manchmal habe ich mich hilflos und allein gefühlt." Trotz dieser Schilderungen wollte er seinen Fehltritt nicht relativieren. "Nichts davon ist eine Entschuldigung für das, was ich getan habe", stellte er klar.









