Chuck Liddell erhebt Entführungsvorwurf gegen Ex-Frau
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Chuck Liddell erhebt Entführungsvorwurf gegen Ex-Frau

- Mary-Lou Künzel
Lesezeit: 3 min
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Zwischen Chuck Liddell (56) und seiner Ex-Frau Heidi Liddell tobt ein erbitterter Streit um die gemeinsamen Kinder. Der frühere UFC-Star hat rund ein Jahr nach der rechtskräftigen Scheidung einen Eilantrag zum Sorgerecht eingereicht. Darin wirft er Heidi vor, die 14-jährige Tochter Guinevere am Freitag, dem 14. August, zu sich nach Orange County gebracht zu haben – und zwar ohne die Absicht, sie zurückzubringen. Das Mädchen sei damit nur fünf Tage vor dem ersten Schultag und außerhalb des bisherigen Schulbezirks untergebracht worden. Chuck fordert, dass Guinevere umgehend zurückkehrt und künftig vollständig bei ihm lebt. Heidi weist den Vorwurf einer Entführung entschieden zurück und erhebt ihrerseits schwere Anschuldigungen: Ihr Ex-Mann wolle sie kontrollieren. Eine Anhörung vor Gericht ist für Montag, den 24. August, angesetzt.

In den Gerichtsunterlagen, die Us Magazine vorliegen, listet der Sportler gleich mehrere Punkte auf. Heidi soll sich wiederholt über gerichtliche Sorgerechtsvorgaben hinweggesetzt haben – etwa durch die Nichtnutzung der Co-Parenting-App, durch das Verwenden der Kinder als Nachrichtenüberbringer, durch versäumte Freizeitaktivitäten und durch Abweichungen vom festgelegten Betreuungsplan. Verpasse Guinevere die erste Schulwoche, könne sie "nicht wiedergutzumachenden Schaden erleiden" und zudem ihren Platz im Volleyballteam verlieren. Chuck beantragt außerdem, seiner Ex-Frau nur noch begleitete Besuche zu gewähren, damit sie die Kinder nicht "manipulieren" oder erneut mitnehmen könne. Heidi widerspricht dem Antrag deutlich. Gegenüber TMZ erklärte sie, Guinevere habe sie "angefleht", sie von Chuck wegzubringen. "Meine Tür stand meinen Kindern immer offen, wenn sie Chuck sehen wollten, und ich habe niemanden entführt", betonte sie. Ihrem Ex-Mann warf sie vor: "In den vergangenen fünf Jahren nach unserer Scheidung war Chuck davon besessen, in meinem Leben zu bleiben und zu versuchen, mich zu kontrollieren." Die Kinder würden sich derzeit "nicht sicher fühlen, ihm gegenüber ihre Meinung zu äußern".

In ihrer gerichtlichen Erwiderung geht die Mutter noch weiter: Guinevere leide wegen ihres Vaters unter "schweren Angstzuständen und psychischer Belastung" und rufe "um Hilfe". Volleyball wolle die Teenagerin entgegen Chucks Schilderung überhaupt nicht spielen. "Sie weigert sich, in sein Haus zurückzukehren, weil sie sich bei ihm nicht sicher fühlt", heißt es in den von Us Magazine veröffentlichten Dokumenten. Der Ex-Kämpfer wiederum führt an, dass auch der 13-jährige Sohn Charlie unter der Situation leide. Die Geschwister hätten eine enge Bindung, Guineveres Abwesenheit verursache bei dem Jungen "enormen unangemessenen Stress und Aufruhr". Neben der von Chuck gewünschten Vollzeitbetreuung lehnt Heidi es auch ab, für Anwalts- und Verfahrenskosten aufzukommen. "Ich bin Vollzeitmutter und habe kein zusätzliches Einkommen. Ich wurde vor Gericht finanziell schikaniert", erklärte sie in den Unterlagen. "Das ist teilweise der Grund, weshalb ich meinen Anwalt entlassen musste. Ich kann mir all die Gebühren nicht leisten."

Chuck Liddell und Heidi Adams bei der Paramount+ Launch-Feier zu UFC on Paramount+ während UFC 324 in Las Vegas
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Chuck Liddell und Heidi Adams bei der Paramount+ Launch-Feier zu UFC on Paramount+ während UFC 324 in Las Vegas
Chuck Liddell bei der Premiere von Keith Jardines Horrorfilm "Kill Me Again" im Laemmle NoHo 7 in North Hollywood
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Chuck Liddell bei der Premiere von Keith Jardines Horrorfilm "Kill Me Again" im Laemmle NoHo 7 in North Hollywood
Chuck Liddell, UFC-Kämpfer
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Chuck Liddell, UFC-Kämpfer
Wie findet ihr es, dass der Sorgerechtsstreit ausgerechnet kurz vor dem Schulstart eskaliert?