Emily Baldoni: Kein Seitenhieb gegen Blake Lively

Emily Baldoni: Kein Seitenhieb gegen Blake Lively

- Sandra Wickert
Lesezeit: 3 min
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Emily Baldoni hat ihrem Ehemann Justin Baldoni (42) zum Hochzeitstag im August 2026 eine öffentliche Liebeserklärung auf Instagram gewidmet – und damit für reichlich Diskussionen gesorgt. Denn der Beitrag erschien mitten in dem seit rund zwei Jahren andauernden öffentlichen und juristischen Konflikt mit Blake Lively (38). Prompt deuteten viele Nutzer die Zeilen als versteckten Seitenhieb gegen die Schauspielerin. In der Bildunterschrift, den verwendeten Emojis und einzelnen Szenen des begleitenden Videos wurde nach vermeintlichen Anspielungen gesucht. Der Paartherapeut Figs O'Sullivan kommt in seiner Analyse für HollywoodLife allerdings zu einer ganz anderen Einschätzung: Von einer kalkulierten Provokation oder einer durchdachten PR-Aktion könne keine Rede sein. Vielmehr habe Emily ihrem Mann angesichts des enormen Drucks öffentlich den Rücken stärken wollen. Für den Experten ist der Post in erster Linie ein deutliches Bindungs- und Loyalitätssignal einer Partnerin, die ihren Ehemann nach belastenden Schlagzeilen, Gerichtsauseinandersetzungen und hitzigen Debatten in den sozialen Medien nicht allein lassen möchte.

Der Therapeut erklärt weiterhin, dass Partner bei einem von außen wahrgenommenen Angriff häufig instinktiv enger zusammenrücken und eine beschützende Rolle einnehmen. Genau in dieses Muster passe Emilys Beitrag. Das Motiv dahinter fasst Figs so zusammen: "Ich sehe, dass du leidest, ich sehe, dass du unter Beschuss stehst, und ich möchte, dass die Welt weiß, dass ich an deiner Seite bin." Der Lesart, Emily habe Blake mit passiv-aggressiven Botschaften treffen wollen, widerspricht er damit deutlich. Er erkenne stattdessen eine Frau, die ihre Ehe und ihre Familie gegen den als feindselig empfundenen Druck von außen abschirmen wolle. Zugleich warnt der Paartherapeut ganz allgemein davor, dass sich Paare in öffentlichen Konflikten dauerhaft über einen gemeinsamen Gegner definieren. Eine solche Abwehrhaltung könne die eigentliche Beziehung und die persönlichen Ängste hinter dem Streit verdecken. Auch Blake macht er in seiner Analyse nicht zur Gegenspielerin: Ihre eigenen Erfahrungen und ihr Bedürfnis nach Grenzen, Sicherheit und dem Schutz ihres Rufes seien ebenfalls zu berücksichtigen.

Justin selbst hatte sich nach rund zweijährigem Schweigen vor Kurzem erstmals zu dem Rechtsstreit geäußert – und zwar gemeinsam mit Emily in einem Instagram-Video. Hintergrund ist Blakes Klage rund um den gemeinsamen Film It Ends With Us. Der Schauspieler schilderte darin, dass die Auseinandersetzung nicht nur seine Karriere und seinen Namen belaste, sondern auch sein Familienleben. Schon in diesem Clip präsentierten sich die Eheleute als Einheit und erklärten, bewusst auf öffentliche Stellungnahmen verzichtet zu haben. Der nun diskutierte Jahrestagspost fügt sich in dieses demonstrative Zusammenhalten ein. Figs würde mit dem Paar nach eigener Aussage weniger über Medienstrategie sprechen. Ihn würde vielmehr interessieren, welche Angst Emily unmittelbar vor dem Posten verspürte und wie Justin ihre öffentliche Verteidigung erlebte. Entscheidend sei langfristig, wie die beiden miteinander umgehen, wenn der äußere Konflikt vorbei ist: "Denn der Feind verschwindet irgendwann immer. Was bleibt, ist die Ehe."

Justin Baldoni und Emily Baldoni bei der New-York-Premiere von "It Ends With Us" im AMC Lincoln Square, 6. August 2024
Getty Images
Justin Baldoni und Emily Baldoni bei der New-York-Premiere von "It Ends With Us" im AMC Lincoln Square, 6. August 2024
Justin Baldoni und Blake Lively am Set von "It Ends With Us" im Januar 2023
T. JACKSON / BACKGRID
Justin Baldoni und Blake Lively am Set von "It Ends With Us" im Januar 2023
Blake Lively und Justin Baldoni am "It Ends With Us"-Set
Backgrid
Blake Lively und Justin Baldoni am "It Ends With Us"-Set
Glaubt ihr dem Therapeuten, dass Emily Baldonis Post kein Seitenhieb gegen Blake war?