Hayden Panettieres Mama zweifelt an Darstellung von Ex Brian
Nach dem Tod von Hayden Panettiere (†36) am 16. August 2026 meldet sich nun ihre Mutter Lesley Vogel (70) zu Wort – und stellt die Schilderung von Haydens Ex-Partner Brian Hickerson infrage. Gegenüber Daily Mail erklärte sie, dass dessen Darstellung der Ereignisse in einer gemieteten Unterkunft in Greenville, South Carolina, für sie Lücken aufweise. Deshalb habe sie die örtliche Polizei dazu gedrängt, die Umstände des Todes ihrer Tochter weiter zu untersuchen. Hickerson soll den Ermittlern berichtet haben, dass Hayden sich gegen 10:30 Uhr geschminkt habe, während er noch einmal weggefahren sei. Nach seiner Rückkehr habe er sich zu einem Nickerchen hingelegt. Bis zum Eintreffen seines Bruders Zach habe er seine Partnerin weder gesehen noch mit ihr gesprochen. Erst als Zach an die Tür geklopft habe, sei die Schauspielerin reglos aufgefunden worden.
Genau dieser Punkt lässt Lesley keine Ruhe. Dass Hickerson während eines medizinischen Notfalls nichts bemerkt haben will, kann sie nach eigener Aussage nicht nachvollziehen. "Ich weiß nicht, wie man ein Nickerchen machen kann, während in der Nähe jemand stirbt, und nicht merken, dass etwas nicht stimmt", sagte sie Daily Mail. Da die Rettungskräfte wegen eines Herzstillstands alarmiert worden seien, ergänzte sie: "Menschen mit Herzstillstand liegen nicht einfach still da. Sie machen Geräusche." Auch die Angabe von Hickersons Bruder, Brian habe das Notfallspray Narcan verabreicht, wirft für sie Fragen auf. Ohne Belege äußerte sie zudem die Vermutung, Zach sei womöglich nicht zufällig vorbeigekommen. Hickerson wird keine Straftat vorgeworfen. Über seine Anwältin Sloan Ellis ließ er mitteilen, die Untersuchung solle ungestört ablaufen und die Polizei habe keine Hinweise auf ein Verbrechen gefunden. Aus Rücksicht auf Haydens Angehörige wolle er sich vorerst nicht weiter äußern.
Die genaue Todesursache der "Nashville"-Darstellerin ist bislang nicht bekannt. Ihre Obduktion war bereits wenige Tage nach ihrem Tod abgeschlossen worden. Lesley hatte zudem erfahren, dass ein Drogenermittler hinzugezogen wurde – inzwischen ist auch die US-Drogenbehörde DEA in den Fall eingebunden. Hickerson stand die Mutter nach eigenen Angaben von Beginn an kritisch gegenüber und bezeichnete ihn als "Mitgiftjäger". Er saß zeitweise im Gefängnis, nachdem er Hayden geschlagen hatte. Die Schauspielerin befand sich damals infolge einer postnatalen Depression und ihrer Suchterkrankung bereits in einer Krise. Nach Lesleys Darstellung entwickelte sich zwischen den beiden eine starke Abhängigkeit, bei der auch Drogen eine Rolle gespielt hätten. Irgendwann brach sie den Kontakt ab. "Ich musste weggehen, weil ich ihr nicht mehr helfen konnte", erklärte sie und fügte hinzu: "Man kann niemanden retten, der nicht gerettet werden will."








