Alain Delon Sohns bereut Ausschluss seiner letzten Partnerin

Alain Delon Sohns bereut Ausschluss seiner letzten Partnerin

- Yasmin Keller
Lesezeit: 2 min
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Zwei Jahre nach dem Tod von Alain Delon (†88) blickt sein Sohn Alain-Fabien Delon mit Reue auf die Beerdigung seines Vaters zurück. Wie er nun gegenüber Paris Match erklärte, bedauert er es zutiefst, dass Hiromi Rollin bei der Trauerfeier nicht dabei sein durfte. Die Zeremonie hatte am 24. August 2024 auf dem Anwesen des verstorbenen Schauspielers in Douchy stattgefunden. Teilnehmen durfte nur, wer von Alain-Fabien und seinen Geschwistern Anthony und Anouchka Delon gemeinsam akzeptiert wurde – und diese Zustimmung erhielt Hiromi damals nicht. Inzwischen erkennt Alain-Fabien die Japanerin jedoch klar als langjährige Partnerin seines Vaters an. "Ich hätte gewollt, dass Hiromi dabei ist. Für mich war sie seine Frau, das ist klar, sie war seine Lebensgefährtin, aber mein Vater hatte einfach Angst, uns die Wahrheit zu sagen", sagte er dem französischen Magazin.

Stattdessen seien Gäste eingeladen worden, die aus seiner Sicht weniger zu dem Anlass gepasst hätten – Alain-Fabien nannte unter anderem Valérie Pécresse und Patricia Kaas. Aufgrund der damaligen Trauer habe die Familie bei der Planung "die Dinge ein wenig falsch gemacht", räumte er gegenüber Paris Match ein. Hiromi habe seinen Vater rund 30 Jahre lang gekannt – also schon vor seiner eigenen Geburt und bevor Alain seine Mutter kennenlernte. Als Kind habe er selbst eine "großartige Beziehung" zu ihr gehabt. Mittlerweile versuche er, den Kontakt zu ihr wiederherzustellen, und bot ihr an, das Grab seines Vaters zu besuchen. Eine Antwort habe er bislang nicht erhalten. "Ich denke, wir waren in dieser Geschichte wirklich Idioten", lautet sein selbstkritisches Fazit.

Alain Delon war 2024 im Alter von 88 Jahren gestorben. Nach seinem Tod verschärften sich die Spannungen zwischen seinen drei Kindern Alain-Fabien, Anthony und Anouchka zusätzlich. Auch das Erbe des Filmstars, das auf rund 50 Millionen Euro geschätzt wird, führte zu Konflikten innerhalb der Familie. Alain-Fabien reichte eine Zivilklage gegen seine Geschwister sowie die Testamentsvollstrecker ein. Darin verlangt er, dass die Änderung des Testaments aus dem November 2022 für nichtig erklärt wird. Zur Begründung führt er an, sein Vater habe zu diesem Zeitpunkt nicht mehr über das nötige Urteilsvermögen verfügt, um derart weitreichende Entscheidungen zu treffen.

Alain Delon, 2019
Getty Images
Alain Delon, 2019
Alain Delon im Mai 1971
Getty Images
Alain Delon im Mai 1971
Anthony mit seinem Vater Alain Delon, September 2021
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Anthony mit seinem Vater Alain Delon, September 2021
Alain-Fabien nennt Hiromi Rollin heute die Lebensgefährtin seines Vaters: Hätte sie zur Beerdigung eingeladen werden müssen?