So dachte Dolly Parton (†80) über ihren eigenen Tod
Die Musikwelt trauert: Dolly Parton (†80) ist am 25. August 2026 im Alter von 80 Jahren in ihrer Wahlheimat Nashville gestorben. Über ihren eigenen Tod hatte die Countrylegende allerdings schon zu Lebzeiten erstaunlich ausführlich – und wie von ihr gewohnt mit viel Humor – gesprochen. Im Podcast "Dolly Parton's America" machte sie einmal deutlich, dass ihr christlicher Glaube ihr Hoffnung gab. Der Tod bedeutete für sie nicht zwangsläufig das Ende. Im Gegenteil: Die Sängerin malte sich aus, im Himmel einfach weiterzumachen, weiter Songs zu schreiben, weiter zu singen – und das am liebsten als festes Mitglied einer Engelsband: "Also, ich werde auf jeden Fall in die Engelsband kommen. Ich möchte in der Engelsband spielen und dort oben vielleicht Harfe spielen", äußerte sie ihren Wunsch ganz konkret.
Ganz nebenbei hatte die Musikerin auch auf Erden vorgesorgt, damit ihre unverkennbare Stimme selbst nach ihrem Tod noch in neuen Produktionen zu hören sein kann. Über viele Jahre nahm sie Gesang für Dutzende bislang unveröffentlichte Lieder auf. Produzenten sollten diese Aufnahmen später arrangieren und daraus weitere Musik entstehen lassen können. Auch der Gedanke an eine Wiedergeburt schreckte sie nicht ab – dass sie keine Gewissheit hatte, gab sie offen zu. "Man hofft einfach und hat Glauben. Das ist es, was Glaube bedeutet", sagte sie im Podcast. "Ich denke, es ist nicht mein Ende. Ich glaube nicht, dass es das Ende für irgendeinen von uns ist. Ich denke, wir werden wiederverwertet."
Nach dem Tod ihres Ehemanns Carl Dean, mit dem sie fast 60 Jahre verheiratet gewesen war, sprach Dolly 2025 gegenüber Associated Press über ein Wiedersehen im Himmel: "Ich glaube wirklich, dass ich ihn eines Tages wiedersehen werde." Die Todesnachricht verkündete ihr Neffe Bryan Seaver in einem Video auf Instagram – Dolly hatte ihn bereits Jahre zuvor persönlich darum gebeten. Eine Todesursache nannte die Familie zunächst nicht. Zuletzt hatte die Musikerin aus gesundheitlichen Gründen kürzer treten müssen und ihre geplante Show in Las Vegas erst verschoben und dann ganz abgesagt.








