Tim Currys (†80) letzter Notruf enthüllt dramatische Details
Der Tod von Tim Curry (†80) hat am Dienstagabend viele Fans erschüttert – nun werden erste Details zu den letzten Stunden des Schauspielers bekannt. In seinem Zuhause im Stadtteil Toluca Lake in Los Angeles kam es demnach zu einem medizinischen Notfall, woraufhin der Notruf 911 abgesetzt wurde. Aus der Einsatzkommunikation, die TMZ veröffentlichte, geht hervor, dass die Feuerwehr von Los Angeles noch am selben Abend alarmiert wurde. Für den 80-Jährigen kam jedoch jede Hilfe zu spät: Er wurde noch vor Ort für tot erklärt. Wer den Notruf absetzte, ist bislang nicht bekannt. Seine langjährige Managerin und Freundin Marcia Hurwitz bestätigte die traurige Nachricht wenig später. In ihrem Statement erklärte sie, der Mann, der als Dr. Frank-N-Furter in "The Rocky Horror Picture Show" Filmgeschichte schrieb, sei friedlich zu Hause eingeschlafen.
Laut den Berichten rückte die Polizei um 23:23 Uhr zum Haus des Schauspielers aus und leitete dort eine Todesermittlung ein. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand gibt es keine Anzeichen für ein Fremdverschulden. Eine konkrete Todesursache wurde zunächst nicht bekannt gegeben. Marcia fand in ihrem Statement bewegende Worte für den 80-Jährigen. "Sein Leben lang weigerte er sich, sich in Schubladen stecken oder von den Erwartungen anderer einengen zu lassen", erklärte die Managerin. Hinter den schillernden Rollen habe sich zudem eine sanfte und vielseitig interessierte Persönlichkeit verborgen: "Obwohl er weithin für seine unnachahmlichen, extravaganten Figuren und farbenfrohen Bühnenauftritte bekannt war, waren seine größten Vermächtnisse für diejenigen, die ihn kannten, sein neugieriger, weitreichender Verstand und sein großzügiges, sanftes Herz, die beide bis zu seinem letzten Atemzug offen und voller Vorfreude blieben."
Bereits 2012 hatte Tim einen beinahe tödlichen Schlaganfall erlitten, der ihn auf einer Körperseite teilweise lähmte. Nach dem Vorfall und einer anschließenden Gehirnoperation war der Künstler auf einen Rollstuhl angewiesen. In einem Interview mit The Hollywood Reporter sprach er offen über die Folgen: "Ich kann immer noch nicht laufen, weshalb ich in diesem albernen Stuhl sitze, und das schränkt sehr ein. Ich werde also so bald nicht singen und nicht tanzen. Ich habe immer noch echte Probleme mit meinem linken Bein." In seinen letzten Lebensjahren kämpfte er immer wieder mit gesundheitlichen Problemen und zog sich weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück. Einer seiner seltenen Auftritte fand 2015 bei der Actors Fund Tony Awards Viewing Party in Los Angeles statt, wo er eine Auszeichnung für sein Lebenswerk entgegennahm. Dort sprach er offen darüber, wie wichtig ihm sein Humor im Umgang mit den gesundheitlichen Folgen gewesen sei.







