"Rocky Horror Picture Show"-Star Tim Curry mit 80 verstorben
Hollywood trauert um Tim Curry (†80). Der britische Schauspieler, der durch seine Rolle als Dr. Frank-N-Furter im Kultfilm "The Rocky Horror Picture Show" weltberühmt wurde, ist am späten Dienstagabend, dem 25. August, in seinem Zuhause in Los Angeles im Alter von 80 Jahren verstorben. Quellen aus seinem Umfeld bestätigten die traurige Nachricht gegenüber dem Portal TMZ. Berichten zufolge wurden Polizisten um 23:23 Uhr wegen eines medizinischen Notfalls zum Haus des Darstellers gerufen. Die Ermittler gehen nach aktuellem Stand jedoch nicht davon aus, dass ein Fremdverschulden vorliegt. Die konkrete Todesursache wurde bis jetzt ebenfalls noch nicht genannt. Mit Tim verliert die Filmwelt einen Schauspieler, der über mehrere Jahrzehnte hinweg in zahlreichen Kino-, Fernseh- und Theaterproduktionen zu sehen war.
Seine Schauspielkarriere hatte Tim bereits Ende der 1960er-Jahre begonnen. Seinen großen Durchbruch feierte er schließlich mit "The Rocky Horror Picture Show". Der Film, der bei seinem ursprünglichen Kinostart zunächst nur wenig Aufmerksamkeit von Kritikern und Zuschauern erhielt, erlangte später durch regelmäßige Mitternachtsvorführungen Kultstatus. Eine weitere prägende Rolle übernahm der Brite 1990 als legendärer Clown Pennywise in der Verfilmung von Stephen Kings (78) Roman "Es". Abseits dieser Kultrollen wirkte Tim in zahlreichen bekannten Produktionen mit. Dazu zählen unter anderem Kevin – Allein in New York, "Clue", "Annie", "Jagd auf Roter Oktober", "Muppet Treasure Island", "Addams Family Reunion" und "Scary Movie 2". Der wandelbare Darsteller war jedoch nicht nur auf der Leinwand zu sehen. Er stand auch immer wieder auf der Theaterbühne und baute sich dort neben seiner Hollywoodkarriere ein weiteres künstlerisches Standbein auf.
Seit einem schweren Schlaganfall im Jahr 2012, der eine Gehirnoperation mit sich zog, war Tim gesundheitlich stark eingeschränkt. Im Interview mit The Hollywood Reporter sprach der Schauspieler offen über die bleibenden Folgen. "Ich kann immer noch nicht laufen, weshalb ich in diesem albernen Stuhl sitze, und das schränkt sehr ein. Ich werde also so bald nicht singen und nicht tanzen. Ich habe immer noch echte Probleme mit meinem linken Bein", erklärte er. Trotz seiner körperlichen Leiden blieb Tim seinem Publikum verbunden. Noch 2025 veröffentlichte er unter dem Titel "Vagabond" seine Memoiren und blickte darin auf sein Leben und seine lange Karriere zurück.







