Trotz Fußfessel: Darf Marius zu König Haralds Beerdigung?
Der Tod von König Harald V. (†89) hat Norwegen in tiefe Trauer versetzt. Aber auch eine Frage kommt auf, die derzeit viele beschäftigt: Darf Marius Borg Høiby (29) zur Beerdigung seines Bonusopas? Der Sohn von Mette-Marit (53) aus einer früheren Beziehung befindet sich in Untersuchungshaft und trägt eine elektronische Fußfessel. Immerhin einen Abschied konnte er bereits nehmen: Am Donnerstag durfte Marius den König in der Universitätsklinik in Oslo besuchen und sich am Krankenbett im Kreis der Familie von ihm verabschieden. Trotz seiner strengen Auflagen wurde ihm der Gang ins Krankenhaus ermöglicht. Für RTL-Royalexperte Michael Begasse ist genau dieser Besuch ein entscheidender Hinweis: "Ich gehe fest davon aus, dass Marius auch bei der Beisetzung dabei sein wird." Eine offizielle Erlaubnis dafür gibt es bislang allerdings nicht.
Das laufende Verfahren werde einem Abschied seiner Ansicht nach nicht im Weg stehen. "Ich bin ganz sicher, dass Marius Borg Høiby dabei sein kann. Egal, was er getan hat, und egal, wie er verurteilt worden ist, wird er die Möglichkeit bekommen, sich von seinem Opa, von seinem 'Bonusopa', zu verabschieden", betonte Michael weiter gegenüber dem Sender. Wann genau die Trauerfeier stattfindet, ist offiziell noch nicht bekannt. Der Fachmann für Royals hält es jedoch für möglich, dass der Monarch bereits in der kommenden Woche beigesetzt wird. Ein großes Aufgebot an internationalen Gästen vermutet er ebenfalls: "Wir werden bei dieser Beisetzung alle gekrönten Häupter Europas sehen."
Harald war nicht der leibliche Großvater von Marius – trotzdem verband die beiden laut dem Experten ein besonders enges Band. "Er hatte ein fantastisches Verhältnis zu seinem Bonusopa, und es wäre unmenschlich, ihm quasi einen Abschied vom Opa zu verwehren", merkte er während des Interviews an. Der König habe seinen Stiefenkel stets sehr gemocht, unabhängig von dessen schwieriger Entwicklung. "Harald hat immer gesehen: Dieser Junge ist etwas Besonderes", beschrieb der Experte den Blick des Königs auf Marius. Dennoch sollen die schweren Schlagzeilen der vergangenen Monate an Norwegens Oberhaupt genagt haben. "Harald war ganz am Schluss sehr, sehr traurig, dass er sich in eine Richtung entwickelt hat, die alles andere als schön war", schilderte Michael die letzte Zeit des Königs.









