"Völlig anderer Modus": So trauern Norwegens Royals jetzt
Nach dem Tod von König Harald V. (†89) beginnt für die norwegische Königsfamilie nicht nur eine persönliche, sondern auch eine ganz offizielle Trauerphase. Königshausexpertin Caroline Vagle erklärt gegenüber Dagbladet, die Royals würden nun in einen "völlig anderen Modus" wechseln. Gemeint ist damit die sogenannte Hoftrauer, in der öffentliche Auftritte und gesellschaftliche Verpflichtungen deutlich zurückgefahren werden. In dieser Zeit werden festliche Termine normalerweise abgesagt oder verschoben, während nur notwendige repräsentative Aufgaben weiterlaufen. Wie lange diese Trauerphase diesmal dauert, ist noch nicht bekannt. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt jedoch, dass sie durchaus mehrere Wochen andauern kann: Nach dem Tod von König Olav V. im Jahr 1991 blieb der Hof bis Mitte Mai in offizieller Trauer.
Für König Haakon VIII. (53) bedeutet das eine besondere Situation. Einerseits hat er gerade erst die Aufgaben als neues Staatsoberhaupt übernommen und muss wichtige formelle Termine wahrnehmen. Andererseits trauert er gleichzeitig um seinen Vater. Auch Königin Mette-Marit (53), Kronprinzessin Ingrid Alexandra (22), Königin Sonja (89) und die übrigen Familienmitglieder dürften sich in den kommenden Tagen vor allem auf den Abschied von Harald und die anstehenden Trauerzeremonien konzentrieren. Auffällig ist bislang auch, dass sich mehrere enge Familienmitglieder noch nicht persönlich öffentlich zu Haralds Tod geäußert haben.
Mette-Marit und die Königskinder hielten sich zunächst mit eigenen Statements zurück. Durek Verrett (51), der Ehemann von Prinzessin Märtha Louise (54), veröffentlichte dagegen bereits persönliche Abschiedsworte und erinnerte an die gemeinsamen Momente mit Harald. Wie sich die Hoftrauer konkret auf den Terminplan der Familie auswirken wird, dürfte sich in den nächsten Tagen zeigen. Fest steht aber schon jetzt: Für Norwegens Royals beginnt nach Haralds Tod eine Phase, in der nicht Glanz und Repräsentation, sondern Abschied, Rückzug und Familie im Mittelpunkt stehen.











