SIXX PAXX feuern Tänzer nach Enthüllung über bezahlte Dates
Für Aaron Cooper heißt es bei den SIXX PAXX ab sofort: Vorhang zu. Die Berliner Strippertruppe hat sich mit sofortiger Wirkung von ihrem langjährigen Tänzer getrennt – er wird bis auf Weiteres nicht mehr mit der Gruppe auf der Bühne stehen. Auslöser sind Aussagen, die im Zuge der Realitydokuserie "TOYBOYS – SIXX PAXX UNCUT" öffentlich wurden. Das Format ist aktuell bei RTL+ abrufbar. Demnach soll Aaron Gästen nach den offiziellen Shows private, bezahlte Treffen angeboten haben – unter anderem in Hotelzimmern. Auf die Frage, was bei solchen Verabredungen möglich sei, antwortete Aaron gegenüber der Bild: "Sex ist nicht inklusive, aber Sex ist möglich." Für die Geschäftsführer und Mitgründer David Farrell und Bastian Maan war damit eine rote Linie überschritten – und die Zusammenarbeit beendet, wie eine Pressemitteilung nun aufzeigt, die Promiflash vorliegt.
Die Geschichte ist angeblich jedoch nicht der Kündigungsgrund: Aaron soll einst eine Zuschauerin in einem Nebenraum geschwängert haben. Der Vorfall liege allerdings schon 13 oder 14 Jahre zurück und habe sich in Neuseeland während seiner Zeit bei einer anderen Strippergruppe ereignet. Dieser schlüpfrige Vorfall habe mit SIXX PAXX nichts zu tun, stellen die Gründer klar. Private Treffen seien regelrecht verboten. "Nein. Bei SIXX PAXX ist Sex mit unseren Gästen im Zusammenhang mit unseren Shows nicht möglich. Punkt. Dafür gibt es bei uns klare Regeln", heißt es in einer Pressemitteilung. Küssen, sexuelle Handlungen und das Zeigen von Genitalien sind bei den Auftritten absolut tabu. Was die Mitglieder nach Feierabend treiben, sei Privatsache. Nicht in Ordnung sei aber, Gäste nach der Show für bezahlte Dates anzusprechen. "Wir verkaufen Fantasie. Wir verkaufen Entertainment. Wir verkaufen eine außergewöhnliche Show. Aber wir verkaufen keinen Sex", betonen die beiden.
Eine persönliche Abrechnung mit ihrem langjährigen Weggefährten soll der Rauswurf trotzdem nicht sein. "Aaron ist ein super feiner Mensch. Wir haben jahrelang unglaublich viel Zeit miteinander verbracht. Er hat einen tollen Charakter und einen großartigen Humor. Dass wir jetzt Dinge und Einstellungen erfahren haben, die wir vorher nicht kannten, macht ihn nicht plötzlich zu einem schlechten Menschen", erklären David und Bastian in der Mitteilung. Ironischerweise war es die eigene Dokuserie, die den Verantwortlichen Einblicke in Vorgänge hinter den Kulissen verschaffte, von denen sie zuvor nichts wussten. Künftig wolle die Führung deshalb genauer darauf achten, was abseits der Bühne geschieht. SIXX PAXX versteht seine Veranstaltungen als geschützten Rahmen für Frauen, in dem Gäste ausgelassen feiern können, ohne dass festgelegte Grenzen überschritten werden. Wer während einer Show keinen direkten tänzerischen Kontakt möchte, kann dies mit einem entsprechenden Herzchen signalisieren.










