"Pumuckl"-Enkelin: WWM-Kandidatin hat einen berühmten Opa
Viviane Clarin sorgte am Montagabend bei Wer wird Millionär? für eine überraschende Enthüllung. Die Texterin aus Markt Schwaben ist die Enkelin von Hans Clarin, dem Schauspieler, der Pumuckl mit seiner unverwechselbaren Stimme zum Leben erweckte. Bemerkenswert: In ihrer Bewerbung für die RTL-Quizshow hatte Viviane ihre prominente Familiengeschichte mit keinem Wort erwähnt. Auch im Vorfeld schien niemand in der Redaktion über den ungewöhnlichen Nachnamen gestolpert zu sein. Erst Günther Jauch (70) wurde im Gespräch aufmerksam und fragte nach dem Zusammenhang. Viviane bestätigte daraufhin ganz trocken: "Mein Opa war das."
Im Gespräch mit Günther gewährte Viviane auch Einblicke in ihre Familiengeschichte. Trotz ihres berühmten Großvaters bekam sie von Pumuckl offenbar weniger mit als viele andere Kinder. Hans und ihre Großmutter waren geschieden, wobei Viviane einen engeren Draht zu ihrer Oma hatte – und die war kein großer Fan von "Meister Eder und sein Pumuckl". "Ich pack hier Sachen aus", scherzte die Kandidatin angesichts der privaten Details. Hans war dreimal verheiratet und starb 2005. Jahre später musste die Familie gemeinsam entscheiden, ob seine Stimme für neue Folgen der Kultserie genutzt werden darf, und gab schließlich ihr Einverständnis. An den Tantiemen aus dem Pumuckl-Erbe ist Viviane nach eigener Aussage allerdings nicht beteiligt.
Ganz so märchenhaft wie der Auftakt verlief der weitere Abend dann allerdings nicht. Bei der 16.000-Euro-Frage setzte sie auf einen Zusatzjoker, entschied sich für die falsche Antwort und fiel dadurch auf 500 Euro zurück. Die entscheidende Frage drehte sich um den sogenannten EGOT-Status: Gesucht war die Person, die zuletzt jeweils mindestens einen Emmy, Grammy, Oscar und Tony gewonnen hatte. Aus dem Publikum meldete sich lediglich ein Zusatzjoker zu Wort, der sich ohne nähere Begründung auf Hans Zimmer (68) festlegte. Viviane vertraute auf dessen Einschätzung und loggte die Antwort ein. Damit lag sie jedoch daneben. Tatsächlich war Steven Spielberg (79) gesucht, der seinen EGOT-Status mit seinem ersten Grammy vervollständigte, den er für eine Dokumentation über den Komponisten John Williams (94) erhielt. Für Viviane war damit das Quiz vorbei. Günther verabschiedete sie schließlich mit einem Rat, der perfekt zu ihrem ungewöhnlichen Hobby passte: "Eine Runde Lachyoga", empfahl er der enttäuschten Kandidatin.

























