

Radiomoderator "Morgenmän Franky" stirbt mit nur 54 Jahren
Es gibt traurige Nachrichten aus der Radiowelt: Frank Schambor, den viele Hörer nur als "Morgenmän Franky" kennen, ist am 3. September 2026 völlig unerwartet gestorben. Der Moderator wurde nur 54 Jahre alt. Bekannt gegeben wurde die Todesnachricht von seinen Angehörigen über Franks Instagram-Account. Zu den genauen Umständen seines Todes gibt es bislang keine Angaben. Fast 25 Jahre lang gehörte seine Stimme für Hunderttausende Menschen in Niedersachsen zum Start in den Tag: Bei radio ffn begleitete er sein Publikum regelmäßig beim Aufstehen und später auf dem Weg zur Arbeit oder in die Schule. Damit prägte er über zwei Jahrzehnte hinweg den Morgen einer ganzen Region. Der Moderator hinterlässt einen Sohn sowie weitere Angehörige und langjährige Weggefährten.
Auch sein früherer Arbeitgeber verabschiedete sich mit bewegenden Worten. "Fast ein Vierteljahrhundert lang war Franky die Stimme des ffn-Morgens. Mit seiner unverwechselbaren Art begleitete er jeden Tag Hunderttausende Menschen beim Aufstehen, auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder beim ersten Kaffee", heißt es auf dem Instagram-Account von radio ffn. Der Sender bezeichnete Frank als langjährigen Kollegen und Wegbegleiter, mit dem das Team zahlreiche gemeinsame Erinnerungen verbinde. "Die Nachricht von seinem Tod macht uns sehr traurig. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, seinen Freunden und allen Menschen, die ihm nahestanden", so radio ffn weiter in dem Post. Seine Radiolaufbahn hatte der gebürtige Wuppertaler beim NDR-Jugendsender N-Joy begonnen. 1999 wechselte er nach Hannover zu radio ffn, wo er bis zum Sommer 2021 am Mikrofon stand. Danach blieb er als DJ und Moderator auf Bühnen und Events aktiv.
Seine Angehörigen erinnerten in ihrem Beitrag daran, dass Frank mehr als die Hälfte seines Lebens am Mikrofon gearbeitet habe. Sein Ziel sei es stets gewesen, die Menschen zu unterhalten, sie zum Mitsingen und Feiern zu bringen und sie für eine Weile ihren grauen Alltag vergessen zu lassen. Gleichzeitig richtete die Familie eine wichtige Bitte an die Öffentlichkeit: "Wir bitten Euch, die Privatsphäre seiner Familie und insbesondere seines Sohnes zu respektieren. Über einen gemeinsamen Abschied von Franky werden wir informieren, sobald die Planungen dazu abgeschlossen sind." In den sozialen Medien nehmen zahlreiche Hörer Abschied. "Hab' immer Pipi im Auge gehabt, wenn Franky bei 'Weihnachtswunsch' vielen Zuhörern und Fans besondere Wünsche erfüllt hat! Seine Stimme ist einfach unverwechselbar", formulierte eine Hörerin unter dem Social-Media-Beitrag von radio ffn. Ein weiterer Fan kommentierte bewegt: "Uff, da geht ein Stück Kindheit verloren. Ruhe in Frieden."




















