Sexszenen machen "Heated Rivalry"-Autorin zu schaffen
Der Erfolg der HBO-Max-Serie Heated Rivalry hat nicht nur die Fans begeistert, sondern auch die Arbeit der Autorin verändert. In einer Live-Ausgabe des SiriusXM-Podcasts "Vibe Check" sprach Rachel Reid (46) darüber, wie sehr die Verfilmung inzwischen ihren Schreibprozess beeinflusst. Auf eine Frage von François Arnaud (41), der in der Serie Scott Hunter verkörpert, gab Rachel offen zu: "Ja, es ist schwierig, die Figuren zu schreiben." Aktuell stellt sie einen weiteren Band ihrer "Game Changers"-Reihe fertig und überarbeitet ihn. Dabei versucht sie ganz bewusst, die bekannten Gesichter der Seriendarsteller auszublenden. Vor allem bei intimen Passagen muss Rachel gedanklich Abstand zum Cast schaffen. Schließlich möchte sie nicht unwillkürlich die realen Schauspieler vor Augen haben, während sie Szenen mit ihren fiktiven Figuren verfasst.
Durch ihre enge Verbindung zu den Darstellern sieht Rachel in ihnen inzwischen nicht mehr nur ihre Figuren, sondern die Menschen dahinter. Genau das macht es für sie schwieriger, beim Schreiben auszublenden, wer die Szenen später verkörpern wird. "Was mir ständig durch den Kopf geht, ist die Sorge, dass die Leute denken, die Sexszenen seien wie eine Wunschliste, die ich erstellt habe, was ich sie gerne tun sehen würde – und das ist es nicht", stellte sie im Interview klar. Um den eigenen Vorstellungen von den Figuren treu zu bleiben, hat Rachel die Serie seit ihrem Start nur ein einziges Mal vollständig angeschaut. Weitere komplette Durchläufe vermied die Autorin bewusst, auch wenn sie im Internet immer wieder auf einzelne Szenen und Ausschnitte stieß.
Zudem gibt es bei einigen Charakteren deutliche Unterschiede zwischen Vorlage und Serienadaption – und das betrifft nicht nur deren Aussehen. "So sehr ich die Serienversionen liebe, ich denke einfach, dass Scotts Stimme in der Serie sich ziemlich von meinem Scott Hunter unterscheidet, deshalb durfte ich davon nicht abweichen", erklärte Rachel im Podcast. Mit der Wahl des Darstellers ist die Autorin trotzdem zufrieden. Als Serienschöpfer Jacob Tierney (46) sie darauf vorbereitete, dass die Figur etwas anders interpretiert werde, habe sie gelassen reagiert: "Ja. Das ist in Ordnung. Er kann jeden spielen. Das ist in Ordnung. Er ist großartig. Ich mag ihn wirklich sehr." Während Rachel an neuen Geschichten arbeitet, laufen unterdessen bereits die Dreharbeiten zur zweiten Staffel von "Heated Rivalry".





















