Alle wichtigen Infos zu den diesjährigen Emmy Awards
Die 78. Emmy Awards stehen vor der Tür: Am 14. September 2026 werden in Los Angeles herausragende Serien, Schauspieler und weitere TV-Produktionen ausgezeichnet. Durch den Abend führt in diesem Jahr Mariska Hargitay (62), die vor allem durch ihre Rolle in Law & Order bekannt ist. Als klarer Favorit geht "The Pitt" ins Rennen, wie Bild berichtet. Die Krankenhausserie kommt auf stolze 25 Nominierungen und könnte somit mehrfach abräumen. Auf einen Schauspielpreis hoffen dürfen unter anderem Zendaya (30) und Carrie Coon (45), die beide in der Kategorie "Beste Hauptdarstellerin einer Dramaserie" nominiert sind. Bei den Männern zählen "The Pitt"-Star Noah Wyle (55) und Mark Ruffalo (58) in der Kategorie "Bester Hauptdarsteller einer Dramaserie" zu den Anwärtern. Deutsche Fans können die Verleihung ebenfalls live verfolgen. MagentaTV zeigt die Show in der Nacht vom 14. auf den 15. September kostenlos im Stream.
In der Kategorie "Beste Dramaserie" trifft "The Pitt" auf starke Konkurrenten wie "The Diplomat", "The Gilded Age", "Paradise", "Pluribus" und "Slow Horses". Um den Titel "Beste Comedyserie" kämpfen dagegen Formate wie "Abbott Elementary", "The Bear", "Hacks", "Nobody Wants This", Only Murders in the Building und "Widow's Bay". Zendaya und Carrie bekommen in ihrer Kategorie unter anderem Konkurrenz von Keri Russell (50) und Rhea Seehorn (54). Noah und Mark müssen sich bei den Männern gegen Sterling K. Brown (50), Gary Oldman (68) und Rufus Sewell (58) behaupten. Ein Teil der Trophäen ist allerdings schon vergeben: Bei den Creative Arts Emmys am 5. und 6. September räumte "Widow's Bay" gleich acht Preise ab, die Super-Bowl-Halbzeitshow mit Bad Bunny (32) sieben und "The Pitt" vier. 2026 wurde zudem die Struktur verändert. Kategorien wie "Bestes Drehbuch für eine Varieté-Serie" und "Beste Regie für eine Miniserie oder einen Film" wechselten von der Hauptgala zu den Creative Arts Emmys.
Die Emmys gehören gemeinsam mit den Oscars, Grammys und Tonys zu den bedeutendsten Preisen der US-Unterhaltungsindustrie und würdigen besondere Leistungen im Fernsehen. Ihre Geschichte reicht bis zum 25. Januar 1949 zurück. Die erste Verleihung fand damals im Hollywood Athletic Club statt, umfasste lediglich sechs Auszeichnungen und berücksichtigte nur lokale Programme aus Los Angeles. Selbst der Name hat eine technische Vorgeschichte. Er geht auf "Immy" zurück, eine Kurzform für die Bildaufnahmeröhre "image orthicon", und wurde später schlicht etwas eleganter geschrieben. Eine besondere Symbolik besitzt zudem die goldene Trophäe. Die geflügelte Frau steht für die Muse der Kunst, das Atom in ihren Händen für Wissenschaft und Technik des Fernsehens. Neben den Primetime Emmy Awards existieren die Creative Arts Emmy Awards, bei denen etwa Kamera, Schnitt, Kostüme, Make-up und Spezialeffekte gewürdigt werden. Darüber hinaus gibt es weitere Veranstaltungen wie die Daytime Emmys.






















