

Bad Bunny feiert ersten Emmy mit siebenfacher Ausbeute
Bad Bunny (32) darf sich ab sofort Emmy-Gewinner nennen. Der Musiker wurde am Samstagabend bei der ersten Nacht der Creative Arts Emmy Awards im Peacock Theater in Los Angeles ausgezeichnet. Seine "Apple Music Super Bowl LX Halftime Show" setzte sich als bestes live übertragenes Varieté-Special in der entsprechenden Kategorie durch. Der Sänger war bei dem Projekt gleich doppelt beteiligt: Er stand als Künstler auf der Bühne und gehörte zugleich zum Kreis der Produzenten. Persönlich entgegennehmen konnte er die Auszeichnung allerdings nicht, denn er blieb der Zeremonie fern.
Sein Team feierte den Abend dafür umso ausgiebiger: Von insgesamt neun Nominierungen konnte die Show sieben in tatsächliche Preise verwandeln. Damit zählt die Halbzeitshow zu den großen Gewinnern des Abends, an dem traditionell die Trophäen für die handwerklichen und kreativen Gewerke des Fernsehens vergeben werden. Zu den geehrten Teammitgliedern gehören unter anderem Regisseur Hamish Hamilton und Musikdirektor Miguel Gandelman. Auch die Choreografinnen Charm La'Donna und Karina Ortiz nahmen für ihre Arbeit an der Show einen Emmy mit nach Hause.
Hinter dem Künstlernamen Bad Bunny steckt Benito Antonio Martínez Ocasio. Der gebürtige Puerto-Ricaner ist vor allem als Rapper und Sänger bekannt und erweitert seine persönliche Trophäensammlung mit dem Sieg nun um den ersten Emmy. Der Abend war jedoch nicht nur für ihn ein besonderer Erfolg: Auch Jay-Z (56) war als ausführender Produzent an der prämierten Show beteiligt. Der Rapper hat viel Erfahrung mit dem Megaevent: Zuvor arbeitete er unter anderem an den Halbzeitshows von Rihanna (38), Usher (47), Kendrick Lamar (39) sowie Shakira (49) und Jennifer Lopez (57) mit.






























