Anne Wünsche würde Miley sogar bei OnlyFans unterstützen

Anne Wünsche würde Miley sogar bei OnlyFans unterstützen

- Carina Bukenberger
Lesezeit: 3 min
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Bei der Jubiläumsfeier der Vorabendserie Berlin - Tag & Nacht nutzte Anne Wünsche (35) die Gelegenheit für ein paar recht eigenwillige Erziehungseinblicke. Im Gespräch mit Promiflash sprach der Social-Media-Star über die Zukunftsgedanken ihrer 13-jährigen Tochter Miley und überraschte dabei mit einer überaus liberalen Grundhaltung. Die dreifache Mutter würde ihren Nachwuchs nämlich selbst bei einem späteren Einstieg in das Geschäft mit kostenpflichtigen Erotikfotos unterstützen, sollte sich die Schülerin nach ihrem 18. Geburtstag für einen eigenen OnlyFans-Account entscheiden. Etwas Verwerfliches oder gar Gefährliches kann die Realitydarstellerin an diesem Erwerbsmodell grundsätzlich nicht erkennen. Ein solches Szenario hält Anne derzeit allerdings ohnehin für eher unwahrscheinlich: "Ich glaube, sie macht es nicht. Nein."

Ihre tiefenentspannte Einstellung zu dem sonst eher kontrovers diskutierten Digitalgewerbe begründete Anne gegenüber Promiflash pragmatisch: "Ich finde es jetzt nicht dramatisch, muss ich ganz ehrlich sagen, es ist an sich ja nichts Schlimmes, was wir da machen. Wir verticken keine Drogen. Wir sind nicht rechtsradikal. Wir machen einfach mit unserem Körper Fotos und verkaufen das. Und Männer kaufen das." Solange keine echte Gefahr droht, wolle Anne ihrem Kind bedingungslose Handlungsfreiheit gewähren: "Also, ich würde sie halt wirklich eigentlich unterstützen bei allem, was sie machen möchte. Ich hab da kein Vorurteil. Ich möchte ihr auch keine Steine in den Weg legen. Solange es nichts Schlimmes ist oder Gefährliches ist, soll sie machen, was sie will."

Auf dem Weg zu den tatsächlichen Berufswünschen der Teenagerin leistet Anne bereits kräftige Einstiegshilfe. Miley, die aktuell eine Online-Schule besucht, strebt eine Karriere im Rampenlicht an und zeigt sich zu diesem Zweck bereits öffentlich mit mehreren eigenen TikTok-Kanälen: "Miley möchte ja Sängerin und Schauspielerin werden. Ich unterstütze sie dabei. Klar, soll sie machen. Let's go. Miley bekommt ja schon von mir Starthilfe. Sie ist ja schon öffentlich auf TikTok und hat ihren eigenen Account. Sie hat auch einen englischen Account aufgemacht, weil sie irgendwann mit 18 nach New York ziehen möchte, um da durchzustarten. Ich unterstütze sie überall", erklärte Anne stolz.

Dass der Schritt in die Öffentlichkeit Kritik nach sich ziehen kann, weiß Anne aus eigener Erfahrung. Übermäßigen Schutz gegen Anfeindungen hält sie jedoch für völlig überflüssig: "Ich glaube, Kritik und Hate gehören dazu, wenn du erfolgreich bist. Alle Menschen, die erfolgreich sind, die haben irgendwo Kritik und Hate." Stattdessen setzt Anne auf eine frühzeitige Abhärtung im heimischen Umfeld: "Ich bringe meiner Tochter eigentlich schon ziemlich früh bei, dass Menschen, die dich gar nicht kennen. Die Meinung ist nicht wichtig. Also von dem Umfeld. Das ist wichtig. Aber nicht, wenn jemand da drüben sagt: 'Ich finde das kacke, was du machst.' Ja. Okay, dann guckst du dir halt nicht an. Ich bin trotzdem keine schlechte Mutter deswegen. Nein. Ich versuche, meine Kinder auf jeden Fall stark zu erziehen, dass sie ihren Weg gehen und sich nicht von anderen Leuten abhalten lassen, weil jeder ist anders. Jeder hat andere Grenzen. Jeder hat andere Ziele. Jeder hat eine andere Vergangenheit. Das ist mir wichtiger."

Miley Merten (12) und ihre Mutter, Influencerin Anne Wünsche, im Juni 2026
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Anne will Miley bei ihren Plänen bedingungslos unterstützen – wie bewertet ihr diesen Erziehungsstil?