

Ajax-Talent bricht nach Tod seiner Freundin sein Schweigen
Mark Verkuijl hat nun erstmals öffentlich über den tragischen Tod seiner Freundin Elisa gesprochen. Nach dem Spiel gegen RKC Waalwijk stellte sich das Ajax-Talent den Fragen des niederländischen TV-Senders ESPN und machte deutlich, wie sehr ihn der Verlust noch immer belastet. Elisa war im Dezember 2025 beim Joggen von einem Fahrzeug erfasst worden. Im Krankenhaus erlag die 21-Jährige später ihren schweren Verletzungen. Auf die Frage, wie es ihm inzwischen gehe, fand Mark nur eine knappe Antwort: "Nicht gut." Ihr plötzlicher Tod sei für ihn "das Schlimmste, was es gibt" gewesen. "Man muss weitermachen, will es aber eigentlich gar nicht", erklärte der Fußballer.
Wie eng Mark und Elisa miteinander verbunden waren, wurde im Gespräch mit ESPN deutlich. "Sie hätte wirklich alles für mich getan. Sie war immer da", erinnerte sich der Fußballer. Da Elisa in der Nähe des Vereins zur Schule ging, gehörten auch die gemeinsamen Fahrten zu Ajax zu ihrem Alltag. "Sie war die Liebe meines Lebens", sagte Mark über seine verstorbene Partnerin. Einen Ort, an dem er zumindest für kurze Zeit abschalten kann, findet der 20-Jährige heute auf dem Fußballplatz. "Außerhalb des Fußballs geht es mir also noch nicht so gut, aber zum Glück habe ich den Fußball. Dadurch kann ich gelegentlich meinen Kopf freibekommen und einfach mit voller Kraft trainieren. Das ist die Ablenkung, die ich habe", erklärte er laut Focus.de.
Vier Tage nach Elisas tödlichem Unfall hatte Ajax vor einer Partie mit einer Schweigeminute an die 21-Jährige erinnert. Mark Verkuijl legte damals ein Trikot mit ihrem Namen im Mittelkreis ab, stand bei der anschließenden Begegnung jedoch nicht auf dem Platz. Erst im April 2026 kehrte der Fußballer wieder auf den Rasen zurück. Das jüngste Duell mit RKC Waalwijk weckte jedoch schmerzhafte Erinnerungen: "Wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich versucht, nicht daran zu denken. Es ist schwierig, da RKC auch das erste Spiel nach dem Tod meiner Freundin war." Wie viel Halt der Sport in einer solchen Ausnahmesituation geben kann, zeigte zuletzt auch der niederländische Nationalspieler Cody Gakpo (27), der trotz des Verlusts seines ungeborenen Sohnes bei der WM auf dem Platz stand.






















