

Nach Baby-Tragödie ringt Cody Gakpo auf dem Platz mit sich
Nur wenige Tage nach dem Tod seines ungeborenen Sohnes hat Cody Gakpo (27) beim WM-Achtelfinale der Niederlande gegen Marokko am Montag ein Tor erzielt – und damit einen der emotional aufgeladensten Momente dieser Weltmeisterschaft geschaffen, wie unter anderem Fox News berichtet. In der 72. Spielminute erkämpfte sich der Stürmer den Ball an der Strafraumgrenze und brachte den Schuss noch im Moment eines Zusammenpralls mit Marokkos Torhüter Bono auf den Weg. Der Ball fand seinen Weg durch die Beine eines Verteidigers und des Keepers ins Netz. Es war Codys erstes Spiel seit der erschütternden Nachricht über den Verlust seines Kindes.
Unmittelbar nach dem Tor stürmten mehrere Teamkollegen auf ihn zu und schlossen ihn in die Arme. Cody selbst schien dabei sichtlich gerührt – er rang erkennbar mit den Tränen. Seine Partnerin Noa van der Bij hatte die traurige Mitteilung über den Tod des gemeinsamen Sohnes am Samstag auf Social Media geteilt. Darin bedankte sie sich auch für die Anteilnahme der Öffentlichkeit und gab dem Baby einen Namen: "Elijay Raphael Gakpo. Für immer geliebt. Für immer unser Sohn." Der Kleine hätte im Oktober zur Welt kommen sollen und wäre das zweite gemeinsame Kind des Paares geworden. Noa berichtete zudem von einem bewegenden Moment, als die Familie nach der Trauernachricht mit ihrem Sohn Samuel spielen gegangen war: Auf dem Spielplatz sei ein anderes Kind gewesen, das den Namen Elijah getragen habe. "Es hätte kein schöneres Zeichen von Gott geben können", schrieb sie.
Das Tor gegen Marokko war für Cody bereits sein 24. Treffer im Nationaltrikot – in 54 Länderspielen für die Niederlande. Bei dieser WM hatte er in der Gruppenphase bereits zwei Tore gegen Schweden erzielt, womit er insgesamt auf sein sechstes WM-Tor kommt. Damit ist er nur noch einen Treffer vom Allzeit-WM-Rekord der Niederländer entfernt, den Johan "Johnny" Rep hält. Cody spielt für den FC Liverpool und bat nach dem Tod seines Sohnes in einem eigenen Statement um Privatsphäre: "Das ist eine unglaublich schwere Zeit für unsere Familie."









