"The Voice"-Coaches staunen über Shirin Davids Opern-Einlage

"The Voice"-Coaches staunen über Shirin Davids Opern-Einlage

- Anita Ehlert
Lesezeit: 3 min
Promiflash.de bei Google bevorzugenPromiflash.de bei Google bevorzugen

Mit dieser Gesangseinlage hat wohl niemand gerechnet: Shirin David (31) zeigt in der 16. Staffel von The Voice of Germany eine musikalische Seite, die viele Zuschauer von ihr noch nicht kennen dürften. Während der Blind Auditions stellt sich die Coachin, die vor allem für ihre Deutschrap-Hits bekannt ist, plötzlich mit ihrer klassischen Stimme vor. Gemeinsam mit Talent Hank präsentiert sie am Pult eine Passage aus der berühmten Oper "La Traviata". Shirins kraftvoller Operngesang sorgt bei ihren Kollegen für sichtbares Staunen. Rea Garvey (53), Nico Santos (33) sowie Michi Beck (58) und Smudo (58) trauen ihren Ohren kaum, als die Musikerin die hohen Töne anstimmt. Schließlich kennt man die Musikerin vor allem durch moderne Songs und selbstbewusste Rap-Performances. Dass sie auch mit einer klassischen Stimme überzeugen kann, ist daher eine echte Überraschung. Mit ihrem Auftritt macht Shirin deutlich, dass ihr musikalisches Repertoire weit über den Deutschrap hinausgeht. Die Opern-Einlage gehört damit zu den überraschendsten Momenten des Staffelstarts.

Ganz aus dem Nichts kommt Shirins Ausflug in die Klassik allerdings nicht. Die gebürtige Hamburgerin erhielt schon früh eine breit gefächerte musikalische Ausbildung. Bereits als Kind begann sie mit Klavierunterricht. Später lernte sie außerdem Geige und Oboe. Auch abseits der Instrumente war ihr Programm durchgetaktet: Sie besuchte eine renommierte Ballettschule und wurde in Tanz und Schauspiel geschult. Besonders prägend war ihre Zeit an der Jugend-Opern-Akademie Hamburg. Dort lernte die spätere Rapperin klassischen Gesang und sammelte bei mehreren Opernaufführungen Bühnenerfahrung. Eine ausgebildete Opernsängerin ist Shirin trotz dieser Erfahrungen jedoch nicht. Über ihre klassische Vergangenheit sprach die Sängerin ohnehin eher zurückhaltend – umso größer fällt nun die Überraschung bei ihren Mitstreitern und den Zuschauern aus.

Der Auftritt kommt für Shirin zu einem passenden Zeitpunkt, denn der Start in die neue Staffel verlief für sie holprig. Gleich in der ersten Folge drückte sie für fünf Talente den Buzzer. Für ihr Team konnte die Sängerin allerdings keinen einzigen Kandidaten gewinnen. Alle fünf Kandidaten wählten stattdessen einen anderen Coach, sodass Shirin nach dem Staffelauftakt als Einzige noch ohne Teammitglied dastand. Für die Musikerin ist es bereits der dritte Einsatz auf einem der roten Stühle der Castingshow. In diesem Jahr verfolgt sie ein klares Ziel: Sie möchte "The Voice of Germany" erstmals mit einem Talent aus ihrem eigenen Team gewinnen. Dafür muss sie bei den weiteren Blind Auditions jedoch zunächst genügend Sänger für sich begeistern. Ob ihre Opern-Einlage ihr dabei hilft, im weiteren Verlauf der Blind Auditions neue Stimmen von sich zu überzeugen, wird sich in den kommenden Folgen zeigen.

Shirin David bei "The Voice of Germany"
Joyn / Nadine Vaders
Shirin David bei "The Voice of Germany"
Rea Garvey, Michi Beck und Smudo sowie Nico Santos bei "The Voice of Germany"
ProSieben
Rea Garvey, Michi Beck und Smudo sowie Nico Santos bei "The Voice of Germany"
Die "The Voice of Germany"-Coaches 2025
Joyn / Christoph Köstlin / Dung Dguyen
Die "The Voice of Germany"-Coaches 2025
Wie findet ihr Shirins überraschende Opern-Einlage bei "The Voice of Germany"?