"Heated Rivalry"-Star Hudson Williams spricht über Anfänge

"Heated Rivalry"-Star Hudson Williams spricht über Anfänge

- Lisa Mayr
Lesezeit: 2 min
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Hudson Williams (25) hat beim Toronto International Film Festival auf seine ersten Schritte als Schauspieler zurückgeblickt – und dabei einige kuriose Erinnerungen ausgepackt. Im Royal Alexandra Theatre sprach der Heated Rivalry-Star im Rahmen von "Making Waves With ... Hudson Williams" mit TIFF-Programmchef Keith Bennie über seine Kindheit, den Weg zur Schauspielerei und frühe Projekte, die er heute mit einem Augenzwinkern betrachtet. Seine ersten Bühnenerfahrungen sammelte er bereits an einer Grundschule für darstellende Künste. Dort gehörten vereinfachte Shakespeare-Stücke und Gedichtvorträge zum Programm. Diese frühen Auftritte weckten offenbar seine Lust an der Schauspielerei und ebneten den Weg dafür, dass Hudson das Spielen später an der Highschool und darüber hinaus weiterverfolgte. Bei der Frage nach seinem größten Vorbild musste der Schauspieler nicht lange überlegen: Heath Ledger (†28) und dessen legendäre Darstellung des Jokers in "The Dark Knight" hatten den jungen Hudson nachhaltig beeindruckt.

Dem Publikum wurden außerdem einige von Hudsons frühen Kurzfilmen gezeigt, darunter die Mockumentary "Dogging". Darin ist der Kanadier in Unterwäsche und mit Hundehalsband als trauernder Mann zu sehen, der sich von anderen Menschen mieten lässt und dabei wie ein Hund behandelt wird. Über die Zusammenarbeit mit seinen damaligen Kollegen sagte er: "Wir alle hatten Jobs. Wir wurden für nichts davon bezahlt. Aber genau das hat uns alle zusammengebracht. Wir wollten Dinge machen, die uns Spaß machten und uns auf unterschiedliche Weise herausforderten, auch wenn sie völlig lächerlich waren." Auch eine Frage von "Heated Rivalry"-Schöpfer Jacob Tierney (46) ließ der Kanadier nicht unbeantwortet: Sein persönlicher Film-Flop sei David Ayers (58) Suicide Squad aus dem Jahr 2016. "Auf den ersten 'Suicide Squad' hatte ich mich gefreut ... der Trailer war so gut, und ich war einfach enttäuscht", erklärte er. Gleichzeitig stellte Hudson klar, dass sich seine Kritik nicht gegen die Besetzung richte: "Alle, die darin mitgespielt haben, waren gut!"

Bis zu seinem eigenen großen Durchbruch musste Hudson reichlich Geduld mitbringen. "Ich habe fünf Jahre lang einfach neben einem Telefon gewartet, ohne die Gewissheit, dass es gut ausgehen würde, aber offensichtlich hat 'Heated Rivalry' die Dinge verändert", blickte er auf die Zeit vor seinem Serienerfolg zurück. Mit seiner Rolle als Shane Hollander in der queeren Hockeyserie gelang ihm schließlich der internationale Durchbruch. An seiner Seite ist Connor Storrie (26) als russischer Eishockeyspieler Ilya Rozanov zu sehen. Eine zweite Staffel ist bereits bestätigt und befindet sich laut Variety inzwischen in Produktion. Die neuen Folgen sollen voraussichtlich im April 2027 erscheinen.

Hudson Williams auf dem roten Teppich der 98. Oscars im Dolby Theatre in Los Angeles
Imago
Hudson Williams auf dem roten Teppich der 98. Oscars im Dolby Theatre in Los Angeles
Heath Ledger im März 2005
Getty Images
Heath Ledger im März 2005
Jared Leto als Joker in "Suicide Squad"
Landmark Media Press and Picture / ActionPress
Jared Leto als Joker in "Suicide Squad"
Hudson nennt "Suicide Squad" von 2016 seinen persönlichen Film-Flop: Könnt ihr seine Enttäuschung verstehen?