Kim Kardashian dachte, ihr Leben sei mit Baby vorbei
Kim Kardashian (45) spricht so offen wie nie über den Moment, in dem sie erfuhr, dass sie zum ersten Mal Mutter wird. In der kommenden Biografie "Citizen Kim: The Woman Who Created the Future" von Jonathan Van Meter erinnert sich der Realitystar an das Jahr 2012 zurück – damals war sie mit Kanye West (49) liiert. Ein Auszug, den The Cut vorab veröffentlichte, zeigt, wie überfordert sie auf den positiven Test reagierte: Kim glaubte, dass sich ihr Leben von Grund auf verändern würde. Schon die Nachricht auszusprechen, fiel ihr unendlich schwer – unter Tränen brachte sie schließlich die Worte heraus. Der Schock war so groß, dass sie sich zunächst eine Woche Zeit zum Nachdenken nahm und in dieser Phase mit niemandem sprechen wollte. Erst danach fasste sie einen Entschluss und erklärte Kanye: "Okay, lass uns weitermachen und ein Baby bekommen." Am 15. Juni 2013 kam North West (13) schließlich zur Welt.
Kim hatte nicht damit gerechnet, überhaupt schwanger werden zu können. Kurz zuvor hatte sie die Verhütung abgesetzt und ihre Schwester Khloé zu Fruchtbarkeitstests begleitet. Khloé wünschte sich damals gemeinsam mit ihrem damaligen Mann Lamar Odom (46) ein Kind. Um ihr beizustehen, ließ Kim sich ebenfalls untersuchen – das Ergebnis fiel jedoch wenig ermutigend aus. "Und dann kamen die Ergebnisse zurück: 'Khloé, bei dir ist alles in Ordnung. Aber Kim? Du hast einige Probleme'", schildert sie laut The Cut. Ärzte hätten ihr sogar die "Gebärmutter einer 50-Jährigen" bescheinigt und erklärt, eine Schwangerschaft sei wohl nur durch künstliche Befruchtung möglich. Umso größer war die Überraschung, als es im ersten Monat ohne Verhütung in Miami klappte, wie Cheatsheet berichtet. Beim Anruf bei Kanye weinte sie so sehr, dass er zunächst einen Todesfall in der Familie befürchtete. Dann sagte sie: "Oh mein Gott, ich bin schwanger."
Öffentlich thematisiert wurde Kims damalige Unsicherheit schon einmal – allerdings von Kanye selbst. Bei seiner ersten Wahlkampfveranstaltung als Präsidentschaftskandidat in South Carolina behauptete der Musiker, Kim habe während der Schwangerschaft zeitweise über eine Abtreibung nachgedacht. Er stellte es damals so dar, als habe er auf die Geburt gedrängt. Kims neue Schilderung in der Biografie betont dagegen, dass die Entscheidung letztlich bei ihr selbst lag. Inzwischen sind die beiden geschieden und Eltern von vier Kindern: Neben North gehören Saint, Chicago und Psalm zur Familie. Kim wird im Alltag nach eigenen Angaben von fünf Nannys entlastet. Auf bestimmte Familienrituale möchte sie dennoch nicht verzichten: Sie bringt ihre Kinder zur Schule, holt sie wieder ab, isst gemeinsam mit ihnen zu Abend und begleitet sie ins Bett. Auch das Vorlesen und anschließende Kuscheln im Elternbett gehören weiterhin zu ihrem Alltag mit den Kindern, wie sie kürzlich erzählte.
























