Piers Morgan: Nach Harrys Interview steht er hinter Charles
Prinz Harry (42) sorgt mit seinem neuen Interview für reichlich Gesprächsstoff – und zieht damit den Zorn von Piers Morgan (61) auf sich. In der US-Sendung "Fox and Friends" rechnete der Moderator am Mittwoch mit dem Herzog von Sussex ab. Die Kritik sitzt tief: Laut Piers Morgan hat Harry mit seinem am Dienstag erschienenen GQ-Interview dem amtierenden König Charles III. (77) absichtlich das Rampenlicht für dessen aktuelle Termine gestohlen. Für den Moderator steht unumstößlich fest, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit überhaupt wieder eine Annäherung zwischen Harry und den Royals denkbar ist. "Das eine Wort, das er noch nie gesagt hat, ist Entschuldigung", stellte er in der Sendung klar. Und weiter: "Wenn wir wirklich eine Versöhnung sehen wollen, dann sollen Prinz Harry und seine Frau Meghan Markle auf den Knien um Verzeihung bitten." Demonstrativ stellte sich der Moderator am Donnerstag zudem hinter den Monarchen und teilte einen Clip von dessen Besuch im walisischen Aberfan.
Im bereits aufgezeichneten GQ-Talk betonte Harry zwar, dass er sich eine Versöhnung mit Vater Charles und Bruder William wünscht. Doch das Timing war ein Desaster: Das Interview platzte mitten in den Staatsbesuch des Sultans von Oman, den der König gerade auf Schloss Windsor empfing. Piers Morgan schoss deshalb scharf gegen Harry und Meghan. Seine Behauptung: Das Paar dränge sich mit seiner medienwirksamen Rückkehr nach Großbritannien absichtlich vor die echten Pflichten der Krone – und schlage aus dem Streit mit den Royals am Ende auch noch fette Kasse. Mit Blick auf den Gedenktermin des Königs erklärte er: "Heute Morgen sind sie in Aberfan in Wales, wo eine unglaublich bewegende Zeremonie für eine der schlimmsten Naturkatastrophen in der Geschichte meines Landes stattfindet." Den Auftritt des Monarchen lobte er anschließend auf X: "Eine sehr kraftvolle Rede Seiner Majestät. Hier zeigt sich die Königsfamilie von ihrer besten Seite – sie spendet den Briten in den dunkelsten Zeiten Trost und Unterstützung."
Zusammen mit Meghan und den Kids, Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5), hat Harry den Schritt zurück nach Großbritannien gewagt. Im GQ-Talk erklärte er auch direkt, warum: Nach all dem Drama der letzten sechs Jahre und den ehrlichen Aussprachen habe sich die Einstellung innerhalb der Familie spürbar gewandelt. Mit dem Neustart in der alten Heimat verbindet der Royal die große Hoffnung auf einen respektvolleren Umgang mit seiner Familie. Genau in diesem Licht sind auch seine Andeutungen über eine mögliche Versöhnung mit Charles und William zu sehen. Piers zählt seit Jahren zu den schärfsten öffentlichen Kritikern der Sussexes. Schon unmittelbar nach Erscheinen des Interviews hatte er auf X gegen Harry ausgeteilt: "Der Flammenwerfer will Frieden mit den Menschen schließen, deren Häuser er angezündet hat, und wundert sich, dass sie kein Interesse haben …"






























