König Charles' Berater geht: Neue Chance für Prinz Harry?
Im Buckingham Palace steht ein bedeutender Personalwechsel bevor: Sir Clive Alderton, der als engster Berater und rechte Hand von König Charles III. (77) gilt, soll 2027 in den Ruhestand gehen. Rund zwei Jahrzehnte hat er dann im Dienst der Royals verbracht. Der einflussreiche Posten ist mit umgerechnet etwa 350.000 Euro dotiert – und seine Neubesetzung könnte laut The i Paper auch für Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (45) eine Rolle spielen. Im Raum steht die Frage, ob der Wechsel an der Palastspitze eine weitere Annäherung zwischen Harry und seinem Vater erleichtern könnte oder ob sich am angespannten Verhältnis der beiden letztlich nichts ändert. Wer die Nachfolge antritt, ist bislang offen.
Zwischen Harry und dem Palastmitarbeiter herrscht seit Jahren dicke Luft. In seinen Memoiren "Reserve" bedachte der Herzog von Sussex den langjährigen Vertrauten seines Vaters mit einem wenig schmeichelhaften Spitznamen: "die Wespe". Über ihn schrieb Harry: "Ohne Vorwarnung würde er dir mit seinem übergroßen Stachel einen Stich versetzen, sodass du verwirrt aufschreien würdest." Einige Beobachter halten es laut The i Paper für möglich, dass Clives Stellung im Palast die Aussöhnung zwischen Charles und seinem jüngeren Sohn erschwert hat. Andere gehen hingegen davon aus, dass sich durch den Abgang nichts ändern wird – schließlich habe der Berater die Entscheidungen des Königs in Bezug auf Harry vermutlich gar nicht maßgeblich beeinflussen können, so Express. Freunde von Clive betonen dem Bericht zufolge, er habe stets nur die Wünsche seines royalen Arbeitgebers umgesetzt. Wie viel Gewicht sein Rückzug für das Vater-Sohn-Verhältnis tatsächlich hat, bleibt damit offen.
Erste Annäherungsversuche hatte es zuletzt bereits gegeben: Im Juli 2026 besuchten Harry und Meghan gemeinsam mit ihren Kindern Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) den König und Königin Camilla (79) auf dem Landsitz Highgrove. Für die Herzogin und die beiden Kleinen war es dem Bericht zufolge das erste Wiedersehen mit dem Monarchen seit 2022. Vier Jahre lang hatte Harry seine Familie nicht mit nach Großbritannien gebracht – er hält das Land ohne den von ihm gewünschten Personenschutz für nicht sicher genug für seine Liebsten. Die Spannungen konnte das Treffen offenbar nicht vollständig ausräumen. Meghan soll Großbritannien enttäuscht wieder verlassen haben und sich während des Aufenthalts schlecht behandelt gefühlt haben.









