

Presley Gerbers Arzt soll ihm Ketamin verschrieben haben
Nach dem Tod von Presley Gerber (†27) richtet sich der Blick auf einen bislang nicht namentlich genannten Arzt. Gegen den Mediziner stehen schwere Anschuldigungen im Raum: Er soll dem Model Ketamin verschrieben und sogar verabreicht haben. Das geschah angeblich, obwohl er von Presleys Suchtproblemen und seinem schwierigen Verhältnis zu besagter Substanz gewusst haben soll. Laut TMZ berichteten das mehrere Personen aus dem engen Umfeld von Cindy Crawfords (60) Sohn. Sie sollen regelmäßig mit ihm in Kontakt gestanden und nach eigenen Angaben direkte Kenntnis von der Situation gehabt haben. Der Bruder von Kaia Gerber (25) war am Sonntag, dem 20. September 2026, in einer Rehabilitationseinrichtung gestorben. Dem Bericht zufolge reagieren Freunde wütend auf das mutmaßliche Vorgehen des Arztes. Sie fordern inzwischen sogar strafrechtliche Konsequenzen für den Mediziner.
Ketamin kann grundsätzlich zur Behandlung von Suchterkrankungen eingesetzt werden. Laut dem Magazin ist die Substanz dafür allerdings nicht von der US-Arzneimittelbehörde FDA zugelassen. Vor seinem Tod habe Presley mit engen Freunden offen darüber gesprochen, welche Schwierigkeiten ihm der Stoff bereitete. Bislang ist nicht bekannt, welche Substanzen sich zum Zeitpunkt seines Todes in seinem Körper befanden. Damit ist auch offen, ob das mutmaßlich ärztlich bereitgestellte Ketamin bei seinem Tod eine Rolle spielte. Aber der traurige Todesfall erinnert an den Fall von Matthew Perry (†54). Der Schauspieler hatte Ketamin gegen Depressionen und Angstzustände verschrieben bekommen, griff später aber zusätzlich auf andere Bezugsquellen zurück. Jasveen Sangha, die als Ketamine Queen bekannt wurde, ist wegen ihrer Rolle bei Matthews Tod zu 15 Jahren Haft verurteilt worden.
Zum Zeitpunkt seines Todes hielt sich Presley in einer Rehabilitationseinrichtung auf. Gegen 9:35 Uhr ging bei der Polizei von Santa Monica ein Notruf wegen einer möglichen Überdosis ein. Kontaktpersonen sollen den 27-Jährigen in seinen letzten Stunden unter dem Einfluss von Substanzen erlebt haben. Woher mögliche Drogen stammten, wird weiterhin untersucht. Aktuell sollen die Beamten unter anderem Patienten der Einrichtung befragen. Zwar ist die Autopsie abgeschlossen, eine offizielle Todesursache liegt jedoch noch nicht vor. Die ausstehenden toxikologischen Untersuchungen sollen bald klären, ob und welche Substanzen zu seinem Tod beitrugen. In den Monaten davor hatte Presley verschiedene Wege im Kampf gegen seine Sucht ausprobiert. Dazu zählte unter anderem eine Behandlung mit der psychoaktiven Substanz Ibogaine.




















