Prinz Harrys Invictus Games könnten vor dem Ende stehen
Die von Prinz Harry (42) für verwundete und erkrankte Militärangehörige sowie Veteranen gegründeten Invictus Games könnten vor einer ungewissen Zukunft stehen. Im Podcast Daily Expresso äußerte Royal-Kommentator Mark Dolan Zweifel daran, ob der Sportwettbewerb über die für 2027 geplanten Spiele in Birmingham hinaus fortgeführt wird. Als möglichen Grund nennt er finanzielle Schwierigkeiten. Zwar habe der Herzog von Sussex bei einer Aktion vor Kurzem umgerechnet rund 1,9 Millionen Euro gesammelt. Nach Einschätzung des Kommentators dürfte diese Summe jedoch nicht ausreichen, um die langfristige Finanzierung der Veranstaltung zu gewährleisten. Als weiteres mögliches Szenario neben einem Ende der Spiele sieht Mark einen Wechsel an der Spitze: Harry könnte als öffentliches Gesicht der Organisation ersetzt werden. "Entweder ist Birmingham nächstes Jahr das letzte Invictus. Oder Harry wird hinausgeworfen", sagte er im Podcast.
Laut Mark schlagen die Kosten für die Austragung der Spiele mit mehr als umgerechnet 85.000 Euro pro Teilnehmer zu Buche. Deshalb stellt er die Frage, ob sich das Geld nicht direkter für die Unterstützung von Veteranen einsetzen ließe, beispielsweise für Mobilitätsfahrzeuge oder barrierefreien Wohnraum. Den Spendenerfolg von Harry bezeichnet der Kommentator zwar als beachtlich. Verglichen mit den finanziellen Mitteln, die bei den vergangenen Spielen im kanadischen Vancouver zur Verfügung standen, sei die Summe jedoch nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Auch bei der Suche nach Sponsoren sieht Mark Schwierigkeiten. Als möglichen Grund dafür, dass Unternehmen eine Zusammenarbeit scheuen könnten, führt er die Kontroversen um Harry und Herzogin Meghan (45) an. Wie eng Harry mit dem Projekt verbunden ist, verdeutlicht er mit den Worten: "Harry ist Invictus. Invictus ist Harry." Als mögliche Nachfolger bringt er Mike Tindall (47) und David Beckham (51) ins Gespräch. Dabei handelt es sich ausschließlich um Marks eigene Vorschläge. Offizielle Pläne für einen Wechsel gibt es laut der Quelle nicht, auch ein Ende der Spiele nach Birmingham ist bislang nicht bestätigt.
Harry scheint den Spielen in Birmingham derweil mit großer Vorfreude entgegenzusehen. Die Invictus Games soll er als das Ereignis bezeichnet haben, auf das er sich im Rahmen seiner künftigen Pläne am meisten freue. Ob auch sein Vater König Charles III. (77) dabei sein wird, ist bislang offen. Ein gemeinsamer Auftritt könnte Mark zufolge für das öffentliche Ansehen des Prinzen von besonderer Bedeutung sein. Eine Zusage des Königs gibt es bisher allerdings nicht. Abseits der Invictus Games sorgen unterdessen auch mögliche finanzielle Schwierigkeiten des Royals für Schlagzeilen. Im Zusammenhang mit einer gescheiterten Datenschutzklage gegen Associated Newspapers Limited soll die Klägergruppe, der auch Harry angehört, Verfahrenskosten von insgesamt rund 57 Millionen Euro tragen müssen. Wegen dieser Summe soll sich der Royal an seinen langjährigen Freund Elton John (79) gewandt und ihn um finanzielle Unterstützung gebeten haben. Anschließend soll es zum Streit zwischen den beiden gekommen sein. Für diese Angaben gibt es bislang keine Bestätigung. Sie stammen aus einem Bericht der US-Journalistin Paula Froelich auf Substack.






















