Madonna-Produzent William Orbit ist mit 69 Jahren verstorben
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Madonna-Produzent William Orbit ist mit 69 Jahren verstorben

- Anna Pejsek
Lesezeit: 3 min
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Die Musikwelt trauert um einen ihrer einflussreichsten Klangtüftler: William Orbit (69) ist gestorben. Wie seine Familie und Freunde auf seinen Social-Media-Kanälen mitteilten, verstarb der gebürtige Londoner bereits am 23. Juli 2026 in seinem Zuhause. Eine Todesursache wurde bislang nicht öffentlich genannt. Der Produzent, der mit bürgerlichem Namen William Wainwright hieß, prägte mit seinen elektronischen Klangwelten unzählige große Pophits und wurde vor allem durch seine enge Zusammenarbeit mit Madonna (67) an deren Album "Ray of Light" weltbekannt. In einem Statement, das der Mirror verbreitete, verabschiedeten sich seine Angehörigen mit bewegenden Worten: "Wir sind zutiefst erschüttert über seinen Tod. Wir und so viele Menschen, deren Leben er durch seine Musik, seine Freundschaft und seine Güte berührt hat, werden ihn schmerzlich vermissen."

Nach Bekanntwerden der Nachricht meldeten sich zahlreiche prominente Weggefährten zu Wort. Mel C. (52), die mit ihm an ihrem Debütalbum "Northern Star" gearbeitet hatte, schrieb laut Mirror in den sozialen Medien: "Es war eine große Ehre, mit diesem großartigen Mann gearbeitet zu haben. Ich sende all meine Liebe xxx." DJ Ferry Corsten erinnerte an die gemeinsame Arbeit an "Barber's Adagio For Strings" im Jahr 1999. "William war ein wahrer Visionär. Ich hatte das Privileg, mit ihm zu arbeiten – ein Moment, der meine Karriere veränderte und mir viele Türen in der elektronischen Musik öffnete", erklärte er. "Ich werde für sein Vertrauen und seine Inspiration immer dankbar sein. Ruhe in Frieden, William. Deine Musik wird für immer weiterleben." Auch Sängerin Sonique (61) nahm persönlich Abschied: "Er war einer der ersten Menschen, mit denen ich je gearbeitet habe. Ich bin so traurig, das zu hören. Ich sende seiner Familie all meine Liebe. Ruhe in Frieden, mein Freund." All-Saints-Sängerin Shaznay Lewis kommentierte den Verlust mit einem gebrochenen Herz-Emoji.

Katy B erinnerte sich in ihrem Nachruf an eine besondere Begegnung mit dem Produzenten. "Was für ein unglaubliches Vermächtnis und was für ein großer Verlust. Ich erinnere mich, wie ich vor vielen Jahren Williams Studio besuchte. Ich war so nervös, aber er war so herzlich und unprätentiös und interessierte sich aufrichtig für mich und meine Musik. Ich weiß noch immer, wie willkommen ich mich fühlte", schrieb die Sängerin. Madonna selbst hatte ihren langjährigen Weggefährten in der Vergangenheit als "ein vollkommen verrücktes Genie" bezeichnet. Sie habe ihm Melodien vorgesummt oder Texte vorgelesen, aus denen er anschließend allein in seinem "Labor" ganze Songs entwickelt habe. Für das 1998 erschienene Album "Ray of Light" mit Hits wie "Frozen" und "The Power of Goodbye" erhielt er zwei Grammys, ein weiterer folgte für den "Austin Powers"-Song "Beautiful Stranger". Zu seinen weiteren bekannten Arbeiten zählen All Saints' "Pure Shores", U2s "Electrical Storm", Blurs Album "13" und P!nks "Feel Good Time".

William Orbit beim Together for Short Lives Midsummer Ball in London, 3. Juni 2015
Getty Images
William Orbit beim Together for Short Lives Midsummer Ball in London, 3. Juni 2015
William Orbit bei der Liberatum-Pressekonferenz in Hongkong
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Pressekonferenz des Liberatum Hong Kong International Festival of Culture mit Khalil Fong, William Orbit und Pharrell Williams
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