William & Charles lehnten Forderung nach Meghan-Schutz ab

William & Charles lehnten Forderung nach Meghan-Schutz ab

- Anita Ehlert
Lesezeit: 3 min
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Vor seiner Hochzeit mit Herzogin Meghan (45) im Jahr 2018 soll Prinz Harry (42) Polizeischutz für seine damalige Verlobte gefordert haben. Hintergrund waren Anfeindungen in den sozialen Medien, die sich gegen Meghans ethnisch gemischte Herkunft richteten. Wie der Royalexperte Russell Myers im Mirror berichtet, wandte sich der Herzog von Sussex mit seinem Anliegen sowohl an seinen Vater, den heutigen König Charles III. (77), als auch an seinen Bruder Prinz William (44). Doch weder Charles noch William wollten demnach eingreifen. Charles soll seinem Sohn erklärt haben, dass ihm in dieser Sache die Hände gebunden seien, weil die Entscheidung über Personenschutz eine Angelegenheit der Regierung sei. Meghan sollte deshalb erst nach der Eheschließung mit Harry Polizeischutz erhalten. Für den Prinzen bedeutete das, dass seine künftige Frau trotz der öffentlichen Attacken zunächst ohne die von ihm geforderten Sicherheitsmaßnahmen auskommen musste.

Harry empfand die Absage offenbar als deutliche Ungleichbehandlung gegenüber Prinzessin Kate (44). Williams damalige Freundin soll schon vor ihrer Verlobung inoffizielle Unterstützung durch den Palast bekommen haben. Nachdem das Paar seine Verlobung bekannt gegeben hatte, sei Kate zudem rund um die Uhr geschützt worden. Der Herzog soll angesichts der Absage "ungläubig" gewesen sein und den Eindruck gehabt haben: "Für ihn gilt eine Regel und für mich eine andere." Diese Details stammen aus dem Buch "William and Catherine: The Intimate Inside Story" von Russell Myers, aus dem der Mirror zitiert. Nun rückt die Sicherheitsfrage der Sussexes erneut in den Fokus. Nach der dauerhaften Rückkehr von Harry, Meghan und ihren Kindern Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) nach Großbritannien werden die öffentlich finanzierten Schutzmaßnahmen der Familie neu geprüft. Zuständig dafür ist das Royal and VIP Executive Committee, kurz Ravec.

Die Sicherheit seiner Frau und seiner beiden Kinder beschäftigt Harry schon seit Jahren. Nach dem Umzug nach Großbritannien wechselten Archie und Lilibet dem Bericht zufolge innerhalb weniger Wochen sogar die Schule. Das Sicherheitsteam hatte demnach Bedenken wegen der Strecke zwischen dem ersten Schulort und dem Zuhause der Familie geäußert. Sechs Jahre zuvor hatten sich Harry und Meghan als ranghohe arbeitende Royals zurückgezogen und waren nach Montecito in Kalifornien gezogen. Inzwischen lebt die vierköpfige Familie wieder in einem privaten Anwesen außerhalb von London. Auf Instagram gewährte Meghan bereits einige Einblicke in ihren neuen Alltag in Großbritannien. Zu sehen waren unter anderem gemeinsame Waldspaziergänge, Harry beim Angeln mit den Kindern und die Herzogin, wie sie durch Pfützen springt. In einem weiteren familiären Moment fuhr Lilibet Fahrrad, während Archie neben ihr herlief.

Herzogin Meghan im September 2022 in London
Imago
Herzogin Meghan im September 2022 in London
Prinzessin Kate beim Start des "On Your Side"-Suizidpräventions-Toolkits in Liverpool
Getty Images
Prinzessin Kate beim Start des "On Your Side"-Suizidpräventions-Toolkits in Liverpool
Prinz Harry mit seinen Kindern
Instagram / meghan
Prinz Harry mit seinen Kindern
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