Morgan Fairchild entkam einst einer Entführung durch Humor

Morgan Fairchild entkam einst einer Entführung durch Humor

- Nurin Khalil
Lesezeit: 3 min
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Morgan Fairchild hat ein erschütterndes Erlebnis aus ihrer Jugend öffentlich gemacht: 1970, lange vor ihrem Durchbruch als Schauspielerin, wurde sie in New York City entführt. Wie sie gegenüber Fox News Digital schilderte, war die damals 20-Jährige aus Texas zu Besuch bei ihrer Schwester Cathryn Hartt und gegen 14 Uhr am helllichten Tag zu Fuß unterwegs. Plötzlich näherten sich ihr zwei Männer von beiden Seiten, beide über 1,80 Meter groß. Sie packten sie an den Ellenbogen und zwangen sie in ein bereitstehendes Taxi. An einer nahen Bushaltestelle standen Menschen, auch weitere Passanten bekamen die Szene mit – doch niemand griff ein. Einige lachten sogar, während Morgan um Hilfe schrie. Sie vermutet, dass die Umstehenden sie für eine Prostituierte gehalten haben könnten. Im Wagen drohten ihr die Männer mit Drogen und sexualisierter Gewalt. Nach eigenen Angaben erkannte sie schnell, dass einer der beiden ein Zuhälter und der andere ein Drogendealer war.

Trotz der lebensgefährlichen Lage wollte die Texanerin ihre Entführer nicht merken lassen, wie groß ihre Angst war. Stattdessen setzte sie auf eine ungewöhnliche Taktik: Auf jede Drohung antwortete sie mit einem frechen Spruch – und brachte die beiden Männer damit immer wieder zum Lachen. Der Plan ging tatsächlich auf. Irgendwann sagte einer der Täter zu seinem Komplizen: "Sie ist lustig. Wir sollten sie gehen lassen." Die Männer bezahlten daraufhin den Taxifahrer und wiesen ihn an, Morgan an den Ort zu bringen, den sie sich wünschte. Sie ließ sich zurück zur Wohnung ihrer Schwester fahren. Ihre Reaktion beschreibt die Schauspielerin gegenüber Fox News Digital als rein intuitiv und vergleicht den Wortwechsel mit einer Improvisationsübung – allerdings unter weitaus gefährlicheren Bedingungen. "Ich musste mich da herausreden, indem ich lustig war und einfach freche Sprüche machte", erklärte sie rückblickend.

Nach ihrer Rückkehr verließ Morgan drei Tage lang die Wohnung ihrer Schwester nicht – das Erlebnis hatte sie zutiefst erschüttert. Besonders belastend war für sie neben der Entführung selbst die Gleichgültigkeit der Zeugen. "Die Leute lachten über mich, während sie mich in dieses Auto warfen", erinnerte sie sich im Gespräch mit Fox News Digital. Bis heute prägt die Erfahrung ihren Alltag: Die Texanerin beobachtet unauffällig ihre Umgebung, prüft in Gebäuden die Ausgänge, kontrolliert Rückspiegel und achtet darauf, ob ihr jemand folgt. Auch in ihrem Podcast "2 B----es From Texas", den sie gemeinsam mit ihrer Schwester Cathryn moderiert, erzählte sie die Geschichte. Ihr Ziel dabei: vor allem Frauen für mehr Aufmerksamkeit im Alltag zu sensibilisieren. Ihr konkreter Rat lautet, beim Gehen niemals Nachrichten auf dem Handy zu tippen. Denn das lenke von möglichen Gefahren in der unmittelbaren Umgebung ab.

Morgan Fairchild in Beverly Hills, 2019
Getty Images
Morgan Fairchild in Beverly Hills, 2019
Morgan Fairchild bei den Daytime Emmy Awards, 2018
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Morgan Fairchild bei den Daytime Emmy Awards, 2018
Morgan Fairchild bei den Hollywood Beauty Awards, 2020
Getty Images
Morgan Fairchild bei den Hollywood Beauty Awards, 2020
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