

Nach Kassenrekord ist "Michael"-Fortsetzung nun bestätigt
Das Biopic "Michael" über Michael Jackson (†50) bekommt eine Fortsetzung – das Filmstudio Lionsgate hat die Pläne für einen zweiten Teil offiziell bestätigt. Wie oe24 berichtet, informierte Filmchef Adam Fogelson im Rahmen der aktuellen Quartalszahlen über den Stand des Projekts. Demnach sind die Vorbereitungen längst angelaufen: Rund 25 bis 30 Prozent des benötigten Filmmaterials sollen bereits vorliegen. Die eigentliche Produktion soll dem Bericht zufolge Ende 2026 oder Anfang 2027 starten. Mit einem Kinostart wird Ende 2027 oder Anfang 2028 gerechnet. Auch die Hauptrolle ist schon vergeben: Jaafar Jackson (30), der Neffe des verstorbenen Musikers, wird erneut in die Rolle seines berühmten Onkels schlüpfen. Damit setzt das Studio auf dieselbe Besetzung, die schon den ersten Teil trug. Weitere Details zur Handlung des zweiten Films hielt Lionsgate bislang zurück.
Der Grund für die schnelle Fortsetzung liegt auf der Hand: Der erste Teil hat an den Kinokassen alle Erwartungen gesprengt. "Michael" spielte bereits mehr als eine Milliarde Dollar (rund 866 Millionen Euro) ein und gilt damit als erfolgreichstes Biopic aller Zeiten. Zum Vergleich: "Bohemian Rhapsody" kam auf 911 Millionen Dollar (rund 791 Millionen Euro), "Oppenheimer" auf 976 Millionen Dollar (rund 603 Millionen Euro). Beide Rekorde sind nun übertroffen. Vom bereits vorhandenen Material zeigte sich Adam bei der Präsentation der Quartalszahlen überzeugt. "Wir haben einen unglaublich unterhaltsamen Film", erklärte der Filmchef. Offen ist allerdings noch, welche Lebensabschnitte des Sängers die Fortsetzung überhaupt behandeln wird. Ebenso wenig ist bislang bekannt, ob auch die Kontroversen und Skandale rund um den Musiker eine Rolle spielen werden.
Für Jaafar ist das Projekt eine ganz besondere Aufgabe. Als Neffe von Michael Jackson verkörpert er seinen Onkel bereits im ersten Film – und wird das auch in der Fortsetzung tun. Durch die familiäre Verbindung bleibt die zentrale Rolle damit innerhalb der Jackson-Familie. Weitere Angaben dazu, welche Darsteller oder welche Angehörigen sonst noch beteiligt sein werden, machte das Studio bislang nicht. Der erste Teil widmete sich vor allem der Lebensgeschichte des Ausnahmekünstlers. Die kontroversen Kapitel klammerte der Streifen jedoch weitgehend aus. Genau deshalb bleibt bis auf Weiteres unklar, ob diese Themen im zweiten Film ihren Platz finden. Bis zur geplanten Premiere dürfte es also noch einige Zeit dauern, bevor Antworten darauf folgen.









