Für den Job: Eberhofer-Star Lara Mandoki fälschte ihr Alter
Ein kleiner Karrieretrick, der jahrelang unentdeckt blieb: Lara Mandoki (33) hat jetzt verraten, dass sie sich zu Beginn ihrer Schauspielkarriere bewusst älter gemacht hat, als sie tatsächlich war. Im Gespräch mit Bild erklärte die Darstellerin nun anlässlich des Kinostarts von "Steckerlfischfiasko", dass sie bei ihren ersten Castings für manche Rollen schlicht noch zu jung gewesen sei. Also griff sie zu einer kleinen Notlüge und schraubte kurzerhand an ihrer Altersangabe. Das Kuriose daran: Das falsche Geburtsjahr hält sich bis heute hartnäckig im Netz. Meist wird September 1989 als ihr Geburtsjahr angegeben, tatsächlich wurde die Schauspielerin jedoch erst 1992 geboren.
Ein Geheimnis sollte die Schummelei offenbar nie für immer bleiben. Lara habe bereits mehrfach versucht, die falschen Angaben im Netz korrigieren zu lassen: "Ich habe wirklich schon nach bestem Gewissen versucht, es bei Wikipedia ändern zu lassen. Aber bis jetzt noch ohne durchschlagenden Erfolg", erklärte sie gegenüber Bild und ergänzte: "Vielleicht können wir das Rätsel zur neuen Eberhofer-Episode lösen. Ich bin eigentlich drei Jahre jünger." Mit einem ganz anderen Rätsel bekommt es ihre Filmfigur Julika unterdessen in "Steckerlfischfiasko" zu tun: Als der örtliche "Steckerlfischkönig" tot aufgefunden wird, nehmen Franz Eberhofer und Rudi Birkenberger die Ermittlungen auf und geraten dabei zwischen dubiose Volksfestclans und wohlhabende Golfplatzbesucher.
Für ihre Rolle als ungarische Haushälterin konnte Lara auf einen persönlichen Bezug zurückgreifen: Ungarisch ist ihre Muttersprache. Trotzdem musste sie die besondere Sprechweise ihrer Figur gezielt einüben. "Auch wenn Ungarisch meine Muttersprache ist, war es ein spannender Prozess, die Dialoge mit starkem Akzent so zu trainieren", berichtete sie gegenüber Bild über die Vorbereitung auf den Dreh. Lara steht bereits seit Jahren vor der Kamera und auf der Bühne. Besonders bekannt wurde sie schließlich als Kommissarin Karina Szabo im "Erzgebirgskrimi", den sie im vergangenen Jahr jedoch verließ.









