

Funky Matas stellt mit Tattoo im freien Fall Weltrekord auf
Manche Menschen halten schon beim Tätowieren im Studio die Luft an – Funky Matas hat die Nadel gleich mit in den Himmel genommen. Der Tätowierer stellte bei einem Fallschirmsprung einen spektakulären Weltrekord auf: Während er mit rund 190 Kilometern pro Stunde der Erde entgegenraste, stach er sich im freien Fall selbst ein Tattoo. Das berichtet RTL. Das Motiv: das kurze, aber passende Wort "FLY". Damit kombinierte Funky zwei Dinge, die eigentlich nicht zusammenpassen – nämlich das millimetergenaue Arbeiten mit einer Tätowiermaschine und die extremen Bedingungen eines Sprungs aus großer Höhe. Der Zeitdruck war dabei mehr als deutlich: Das Wort musste komplett fertig sein, bevor der freie Fall endete und sich der Schirm öffnete. Festgehalten wurde der Rekordversuch auf Video, das die außergewöhnliche Aktion in voller Länge dokumentiert. Ein genauer Ort, ein Datum oder mögliche Begleitpersonen wurden allerdings nicht genannt.
Die größte Hürde war neben dem enormen Tempo das winzige Zeitfenster, in dem das gesamte Motiv entstehen musste. Wer im Studio gemütlich Pausen einlegen kann, hat in mehreren Tausend Metern Höhe schlicht keine Wahl: Entweder ist das Tattoo rechtzeitig fertig – oder eben nicht. Dazu kam ein Problem, mit dem Tätowierer am Boden eher selten zu kämpfen haben. In der dünnen Luft ist es bitterkalt, und laut der Quelle drohte sogar die Tätowierfarbe zu gefrieren. Das Instagram-Video zeigt, wie Funky sich trotz Fahrtwind, Kälte und tickender Uhr an die Arbeit macht und das Motiv im freien Fall tatsächlich vollendet. Am Ende steht ein Weltrekord, den so schnell wohl kaum jemand nachmachen dürfte – und ein Tattoo, dessen Entstehungsgeschichte sich besser erzählt als jede andere.
Bei der Wahl des Motivs musste der Tätowierer nicht lange überlegen: "FLY" passt nicht nur zur Situation, sondern beschreibt gleichzeitig die Umstände, unter denen es entstanden ist. Kurz genug, um es in wenigen Sekunden zu stechen, und thematisch näher an einem Fallschirmsprung geht es kaum, berichtet RTL. Anders als bei einer klassischen Tattoositzung legte sich Funky dafür nicht auf eine Liege in einem Studio und überließ die Nadel auch keinem Kollegen. Er nahm die Sache selbst in die Hand – und das unter Bedingungen, die alles andere als ideal für saubere Linien sind. Weitere persönliche Hintergründe zu Funky Matas oder Informationen dazu, wie lange die Vorbereitung auf diesen Rekordversuch gedauert hat, wurden nicht bekannt gegeben.






