Harrys UK-Rückkehr lenkt von Andrew und Fergies Skandalen ab
Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (45) kehren nach sechs Jahren in den USA mit ihren Kindern Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) nach Großbritannien zurück. Seit die Nachricht am Donnerstagmorgen die Runde machte, dreht sich in der Berichterstattung über die Royals kaum noch etwas anderes als der geplante Umzug der Sussexes. Von diesem plötzlichen Medienrummel profitieren indirekt zwei weitere Mitglieder der königlichen Familie: Harrys Onkel Andrew Mountbatten-Windsor (66) und dessen Ex-Frau Sarah Ferguson (66). Die Kontroversen, die die beiden seit Monaten begleiten, rücken durch die Schlagzeilen um Harry und Meghan zumindest vorübergehend in den Hintergrund. Ohnehin halten sich die zwei derzeit fern von der Öffentlichkeit: Andrew lebt seit geraumer Zeit weitgehend abgeschottet auf dem Sandringham-Anwesen in Norfolk. Sarah soll sich Berichten zufolge seit Dezember 2025 in einem Luxuschalet im Schweizer Skiort Verbier aufhalten und hat sich seither nicht mehr öffentlich gezeigt.
Zuletzt soll Andrew eine Einladung von König Charles (77) zu den jährlichen Familienferien auf Schloss Balmoral ausgeschlagen haben. Ein Vertrauter erklärte gegenüber The Sun, der frühere Prinz werde von seinen Angehörigen "wie ein Außenseiter" behandelt: "Er fühlt sich nicht mehr als Teil der Familie." Royalexperte Andrew Lownie will ihn kürzlich an der Côte d'Azur gesichtet haben, wo er angeblich nach einer Immobilie suchte – eine offizielle Bestätigung für die Reise gibt es nicht. Berichten zufolge laufen seit seiner Festnahme im Februar weiterhin Ermittlungen gegen ihn. Auch Sarah sorgt für Gesprächsstoff: Ihr verstorbener Vertrauter Paddy McNally (†88) soll sie in seinem Millionenerbe bedacht und sie bereits über Jahre hinweg finanziell unterstützt haben. Bei seiner Beerdigung am vergangenen Freitag in Sevenhampton fehlte sie, während ihre Tochter Beatrice an der Trauerfeier teilnahm.
Während also die Debatten um den Herzog von York und seine Ex-Frau kurz pausieren, laufen bei Harry und Meghan die Umzugsvorbereitungen. Noch im August 2026 sollen die vier ihr Leben in den USA hinter sich lassen. Großbritannien soll für längere Zeit zum Hauptwohnsitz der Familie werden. Leben wollen die Sussexes demnach auf einem privaten Anwesen außerhalb Londons, das nicht dem britischen Königshaus gehört. Der genaue Standort wird zum Schutz der Familie geheim gehalten. Für Archie und Lilibet bedeutet der Wechsel ebenfalls einen großen Einschnitt: Beide sollen ab September eine Schule in Großbritannien besuchen. Ob der Aufenthalt von Dauer ist, ist bislang offen. Die Rückkehr wird jedoch als Annäherung an die Royal Family gewertet – während das Verhältnis zwischen Andrew und seinen Angehörigen nach den jüngsten Konflikten weiterhin angespannt wirkt.










