Jenna Bush Hager sieht Harry und Meghans Rückkehr kritisch
Die geplante Rückkehr von Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (45) nach Großbritannien sorgt in den USA für kritische Töne. In ihrer Sendung "Today with Jenna & Sheinelle" ging Moderatorin Jenna Bush Hager mit dem Paar hart ins Gericht. Im Gespräch mit ihrer Co-Moderatorin Sheinelle Jones stellte sie infrage, wie die beiden sechs Jahre nach ihrem öffentlichkeitswirksamen Rückzug aus dem Königshaus einfach wieder in Harrys Heimat auftauchen könnten. Dem Paar warf sie vor, bei seinem Abschied im Jahr 2020 sinnbildlich verbrannte Erde hinterlassen zu haben. "Das ist eine Lektion für alle. Wenn man etwas verlässt und sagt, dass man niemals zurückkehrt ... [sollte man] kein Streichholz anzünden", erklärte sie laut Page Six. Damals seien die Sussexes klar in Richtung USA aufgebrochen und hätten sich zugleich offen gegen die bestehenden Institutionen in Großbritannien gestellt.
Nach derart deutlichen Ansagen sei eine spätere Kehrtwende nur schwer zu vermitteln, betonte die Moderatorin weiter. "Es ist schwierig, solche Dinge zu sagen und dann zu meinen: 'Nun ja ...'", zitiert Page Six sie. Anlass der Diskussion ist die von dem Portal bestätigte Rückkehr des Paares Ende August 2026 – und zwar für einen längeren Zeitraum. Der Palast soll über den Schritt informiert worden sein. Als Grund für den Umzug nennt ein Insider König Charles III. (77): Der Monarch freue sich demnach auf mehr Zeit mit Harry, Meghan und seinen Enkelkindern. Zugleich habe er klargestellt, dass die Sussexes Privatpersonen bleiben und keine arbeitenden Royals. Jenna erinnerte in der Sendung auch an den Familienbesuch im Juli, bei dem Archie und Lilibet ihren Großvater und Königin Camilla (79) erstmals seit vier Jahren wiedersahen. "Wenn man an das Leben kleiner Kinder denkt, daran, wie viel sich in vier Jahren verändert. Es ist, als wären [sie] völlig andere Menschen", sagte sie.
Harry und Meghan hatten sich im Januar 2020 als ranghohe arbeitende Royals zurückgezogen und waren später mit ihren Kindern nach Montecito in Kalifornien gezogen. Das Verhältnis zu Teilen der Königsfamilie verschlechterte sich in den Jahren danach deutlich – vor allem nach dem vielbeachteten Oprah-Interview 2021 und der 2023 erschienenen Autobiografie "Spare". Als besonders zerrüttet gilt die Beziehung zu Prinz William (44) und Prinzessin Kate (44). Beim Familienbesuch im Juli soll es laut Page Six keinerlei Kontakt zu dem Thronfolger und seiner Frau gegeben haben, während das Wiedersehen mit Charles stattfand. Für den nun geplanten Aufenthalt soll die vierköpfige Familie auf einem privaten Anwesen außerhalb Londons unterkommen. Archie und Lilibet sollen ab September eine Schule in Großbritannien besuchen. Ob es sich um einen dauerhaften Umzug handelt, ist bislang offen.









