Nach Spendenflop: Katja Krasavices Fans sammeln Megasumme
Eine bemerkenswerte Wendung nahm nun die Spendenaktion von Katja Krasavice (30), nachdem die VIP-Sause der Rapperin eine eher ernüchternde Summe eingebracht hatte. Zu ihrem runden Geburtstag am 10. August lud die Musikerin rund 500 Gäste in eine Berliner Location ein und rief ausdrücklich dazu auf, auf klassische Sachgeschenke zu verzichten. Stattdessen sollten die größtenteils gut betuchten Anwesenden unkompliziert per QR-Code mindestens einen Euro an "Ein Herz für Kinder" spenden. Doch die Ausbeute fiel überraschend mager aus: Am Ende wanderten schmale 176 Euro in den digitalen Spendentopf – also umgerechnet circa 35 Cent pro Promi-Nase. Katja ließ die Sache jedoch nicht auf sich beruhen, sondern wandte sich direkt an ihre Anhängerschaft in den sozialen Netzwerken. Innerhalb weniger Tage überwies ihre Fangemeinde satte 56.703,56 Euro für den guten Zweck – ein Betrag, der den Partygästen noch nachträglich die Schamesröte ins Gesicht treiben dürfte.
Von dieser gewaltigen Summe zeigte sich die Rapperin völlig überrumpelt, hatte sie im Vorfeld doch bestenfalls mit rund 10.000 Euro gerechnet. In ihrer TikTok-Videobotschaft rang Katja sichtbar um Worte, um dem enormen Einsatz ihrer Anhänger gebührend zu danken: "Es ist unglaublich. Ich kann euch gar nicht sagen, wie stolz ich gerade auf meine Community bin." Das Engagement berührte die Musikerin umso mehr, als ihr bewusst wurde, dass viele ihrer Follower – im Gegensatz zu ihren Geburtstagsgästen – selbst keineswegs im Überfluss leben. Für Katja reiht sich die Aktion nahtlos in ihr bisheriges Engagement ein, schließlich hatte sie die Hilfsorganisation bereits in der Vergangenheit mit 150.000 Euro aus eigener Tasche unterstützt. Zusammen mit der Summe ihrer Fans überschreitet der Spendenzähler der Künstlerin nun die Marke von 200.000 Euro, woraufhin Katja ihren Unterstützern augenzwinkernd versprach, diese Nächstenliebe in Zukunft zehntausendfach zurückzugeben.
Das enttäuschende Spendenergebnis der eigentlichen Festgesellschaft hatte Katja wenige Tage zuvor selbst öffentlich gemacht und damit eine Welle von Diskussionen ausgelöst. Im Nachgang meldeten sich einige der prominenten Partygäste bei ihr und erklärten, dass der QR-Code im spärlichen Discolicht schlicht schwer zu erkennen gewesen sei. Katja zeigte sich versöhnlich, nahm die Erklärungen gelassen hin und kündigte an, entsprechende Schilder bei künftigen Feiern deutlich auffälliger zu platzieren. Dem anfänglichen Dämpfer kann Katja inzwischen sogar eine positive Seite abgewinnen, da erst die magere Ausbeute des Abends den Anstoß für den gewaltigen Erfolg ihrer Anhänger gab. So wandelte sich ein dezent peinlicher Moment der Geburtstagsnacht letztlich in eine erfolgreiche Social-Media-Spendenaktion.









