"Bares für Rares"-Expertin liegt 10.000 Euro daneben
Mit einem Scharnierarmband und zwei passenden Ohrringen wollte Zahra Asgarimovahed bei Bares für Rares ihr Glück versuchen. Die Doktorandin aus Frankfurt am Main hatte den Schmuck einst von ihrer Großmutter geschenkt bekommen und hoffte nun auf einen guten Verkaufspreis. Tatsächlich hatte Expertin Dr. Heide Rezepa-Zabel (60) zunächst erfreuliche Nachrichten für sie: Sie schätzte den Wert der Schmuckstücke auf stolze 16.000 Euro und übertraf damit sogar Zahras eigene Erwartungen. Im Händlerraum sah die Sache dann allerdings ganz anders aus. Mehr als 6.000 Euro wollte Wolfgang Pauritsch (54) für den Schmuck nicht zahlen. Ganze 10.000 Euro weniger als die Expertise – für Zahra eindeutig zu wenig. Sie lehnte das Angebot ab.
Dabei hatte Wolfgang die Verhandlung zunächst mit 3.000 Euro eröffnet. Viel Bewegung kam danach allerdings nicht in die Bieterrunde. Schon bei 4.800 Euro schien kaum noch einer der Händler mitgehen zu wollen. Susanne Steiger (43) äußerte sogar Zweifel daran, ob die zuvor genannten 16.000 Euro tatsächlich realistisch seien. Wolfgang wagte schließlich noch einen letzten Sprung und erhöhte auf 6.000 Euro. Zahra blieb jedoch bei ihrer Entscheidung: Für diesen Preis wollte sie sich nicht von den Schmuckstücken ihrer Großmutter trennen. Also nahm sie Armband und Ohrringe wieder mit nach Hause.
Für die Doktorandin dürfte das allerdings zu verschmerzen sein: Das Scharnierarmband und die beiden Ohrringe haben für sie nicht nur einen möglichen Verkaufswert, sondern auch eine Familiengeschichte. Der Schmuck war einst ein Geschenk ihrer Großmutter. Bei "Bares für Rares" läuft alles stets nach demselben Prinzip: Zunächst nehmen Sachverständige die mitgebrachten Gegenstände unter die Lupe und legen einen Schätzwert fest. Anschließend geht es in den Händlerraum, wo die Besitzer mit den Interessenten über einen konkreten Verkaufspreis verhandeln können. Dass die Expertise und das tatsächliche Höchstgebot dabei auseinandergehen, gehört zum Konzept der von Horst Lichter (64) moderierten Sendung. In Zahras Fall fiel die Differenz mit 10.000 Euro allerdings besonders deutlich aus.










