Briten wollen Prinz Harrys Schutz nicht mehr bezahlen
Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (45) sorgen mit dem Thema Personenschutz für heftige Kontroversen im Vereinigten Königreich. Daily Express stellte seinen Lesern in einer Onlineumfrage die Frage, ob der britische Staat für die Sicherheit der Sussexes aufkommen soll – und das Ergebnis fiel eindeutig aus. Ganze 96 Prozent der Teilnehmer sind dagegen, dass Steuergelder in die Sicherheit des Paares fließen. Die Abstimmung lief von Freitagvormittag bis Montagmittag; knapp 30.000 Menschen beteiligten sich daran. 28.825 stimmten mit Nein, gerade einmal 960 mit Ja, 180 Leser sind demnach unentschlossen. Brisant ist das Thema derzeit besonders deshalb, weil Harry und Meghan gemeinsam mit ihren Kindern kurz vor der geplanten Rückkehr nach Großbritannien stehen. Bei einem dauerhaften Aufenthalt im Land könnten die bestehenden Sicherheitsregeln erneut auf den Prüfstand kommen.
In den Kommentaren halten die Leser mit ihrem Ärger nicht hinter dem Berg. "Auf gar keinen Fall! Diese beiden Abzocker haben mehr als genug Geld, um für ihren eigenen Personenschutz zu bezahlen", schimpfte ein Teilnehmer laut Daily Express. Ein anderer Kommentator verwies auf die finanzielle Lage vieler Briten: "Ich glaube nicht, dass ich jemals jemanden getroffen habe, der dafür ist, dass der Personenschutz der Markles vom britischen Volk bezahlt wird. Wir alle schaffen es kaum, unsere eigenen alltäglichen Bedürfnisse zu finanzieren." Weiter führte er aus: "Es ist einfach kein Geld übrig, um für den privaten Lebensstil der Markles zu bezahlen." Die automatisch gewährten hochrangigen Sicherheitsvorkehrungen hatten Harry und Meghan verloren, nachdem sie 2020 ihre royalen Pflichten niedergelegt und das Land verlassen hatten. Das zuständige Gremium RAVEC entschied anschließend, den Bedarf an Personenschutz für den Prinzen bei einzelnen Besuchen jeweils gesondert zu bewerten. Dagegen zog Harry vor Gericht – drei Richter des Berufungsgerichts wiesen seine Berufung im Mai 2025 jedoch ab. Eine später in Aussicht gestellte erneute Prüfung der Schutzmaßnahmen soll bislang nicht stattgefunden haben.
Mit der Niederlage vor Gericht wollte sich der Herzog von Sussex damals nicht abfinden. Er sprach von "einer guten, altmodischen Intrige des Establishments" und warf den Verantwortlichen vor, die Sicherheitsfrage als Druckmittel einzusetzen, um Mitgliedern der Königsfamilie die Wahl eines anderen Lebenswegs zu erschweren, wie Daily Express berichtete. Der geplante Umzug soll das Paar noch im August 2026 gemeinsam mit Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) von den USA zurück nach Großbritannien führen. Als neuer Lebensmittelpunkt ist ein privates Anwesen außerhalb Londons geplant, dessen genaue Lage aus Sicherheitsgründen geheim bleiben soll. Auch für Archie und Lilibet beginnt mit der Rückkehr ein neuer Abschnitt: Ab September sollen die beiden in England zur Schule gehen. Ob die vierköpfige Familie dauerhaft in Großbritannien bleiben wird, ist bislang offen.









