Dolly Partons letzter Brief ermutigt Kinder, groß zu träumen
Eine Woche nach dem Tod von Dolly Parton (†80) am 25. August 2026 ist ein Brief der Sängerin an die Kinder ihrer Imagination Library öffentlich geworden. Die Country-Ikone, die im Alter von 80 Jahren nach einem kurzen Kampf gegen Krebs gestorben war, richtet darin bewegende Worte an die jungen Absolventen ihres Bücherprogramms. Vor allem ermutigt sie die Kinder, ihrer Fantasie zu folgen, große Ziele zu haben und an das eigene Können zu glauben. Jedes einzelne Buch beschreibt sie dabei als Schatz – durch das Lesen könnten Kinder neue Freunde kennenlernen und in Gedanken an magische Orte reisen. Die zentrale Botschaft ihres Schreibens, das von einer Mitarbeiterin von The Washington Post auf X veröffentlicht wurde, lautet: "Es gibt keine Grenzen dafür, was ihr tun könnt oder wie weit ihr kommen könnt."
Abschließend gibt sie drei Ratschläge weiter, die sie aus ihrer eigenen Familie mitgenommen hat: "Träumt große Träume; lernt alles, was ihr lernen könnt; und kümmert euch um all jene, die sich um euch kümmern. Ihr könnt alles sein, was ihr sein wollt." Und dann folgt eine Anspielung auf ihren Welthit "I Will Always Love You": "Ihr seid großartig, und denkt daran ... Ich werde euch immer lieben, Dolly." Ausgesprochen hatte Dolly dieselben ermutigenden Worte bereits in einem Video aus dem Jahr 2022. Ihre Imagination Library verschickt von der Geburt bis zum fünften Lebensjahr jeden Monat kostenlose Bücher an Kinder. Das Programm startete in den USA und ist seit 2008 auch in Großbritannien aktiv. Allein 2025 wurden monatlich mehr als 3,4 Millionen Bücher im In- und Ausland verteilt, seit der Gründung sind es insgesamt mehr als 300 Millionen.
Damit Dollys Herzensprojekt weiterhin unterstützt werden kann, haben auch ihre Angehörigen die Fans darum gebeten, anstelle von Blumen an die Imagination Library zu spenden. Die Idee zu dem Bücherprogramm hat einen bewegenden Hintergrund: Dollys Vater Robert Lee Parton konnte weder lesen noch schreiben, weil er die Schule als Kind verlassen musste, um zu arbeiten – ein Umstand, der seine Tochter nach eigenen Angaben sehr bewegte. "Das hat mir wegen meines Vaters immer leid getan, deshalb habe ich es auf dieser Grundlage zunächst nur für unseren Bezirk ins Leben gerufen", erklärte die Sängerin 2022 gegenüber dem People-Magazin.

























