Schlager: Maite Kelly deutet wilde Geheimnisse & Affären an
Maite Kelly (46) hält sich nicht zurück, wenn es um ihre Meinung zur heutigen Musikszene geht. Im Podcast "Frühstück bei Barbara" unterhielt sie sich mit Barbara Schöneberger (52) über den aktuellen Zustand der Popmusik und äußerte sich dabei ziemlich vernichtend. "Pop ist für mich boring", erklärte Maite. Es fehle dem Genre inzwischen komplett an Wagemut. Die erfahrene Schlagersängerin, die die Branche seit vielen Jahren kennt, zog einen interessanten Vergleich zu ihrem eigenen Genre: Der Schlager gelte zwar öffentlich als harmlos und konventionell, doch hinter den Kulissen soll es ganz anders zugehen. Sie sprach von Drogenkonsum und Affären, blieb dabei aber bewusst vage und nannte weder Namen noch konkrete Vorfälle.
Ihre Kritik am Pop vertiefte sie im Gespräch noch. Sie verglich das Genre mit kirchlicher Musik – übermäßig moralisch, puristisch und "politisch korrekt ohne Ende", auch wenn sie wisse, dass ihr diese Aussage Gegenwind einbringen könnte. Pop sei nach ihrer Einschätzung noch nie so brav und schablonenhaft gewesen wie derzeit. Ausschweifungen, wie sie sie aus ihrer eigenen Branche kenne, fänden dort praktisch nicht statt, so ihre Behauptung. Die Zeiten, in denen Popmusiker hinter der Bühne Krawall machten und über die Strenge schlugen, seien vorbei. Heute würde nichts mehr "auseinandergenommen oder eingenommen", so Maite. Als Barbara anmerkte, Drogen seien doch auch im Schlager kein wirkliches Thema, widersprach Maite energisch und ließ durchblicken, dass in der Szene deutlich mehr passiere, als man denken würde. "Doch! Klar! Was meinst du, was da alles los ist?", entgegnete sie.
Maite bringt aus ihrer langjährigen Karriere Erfahrungen aus ganz unterschiedlichen Ecken des Musikgeschäfts mit. Bekannt wurde sie zunächst als Mitglied der Kelly Family, mit der sie in den 1990er-Jahren große internationale Erfolge feierte und früh mit dem Rummel um das Showbusiness in Berührung kam. Später schlug sie ihren eigenen Weg ein und etablierte sich erfolgreich als Solokünstlerin im deutschen Schlager, wo sie sich bis heute einen festen Platz erarbeitet hat. Aus all diesen Jahren im Rampenlicht hat die Sängerin nach eigener Aussage eine klare persönliche Regel mitgenommen: Berufliches und Privates strikt voneinander zu trennen, komme, was wolle. Während ihre eigenen "Liebesausflüge immer außerhalb des Showbusiness" gewesen seien, seien die privaten Verstrickungen zwischen Kolleginnen und Kollegen "schon hart".


























