Das stellt Sandra Bullock mit ihren Millionen aus Filmen an
Sandra Bullock (62) gehört seit Jahrzehnten zu den bestbezahlten Schauspielerinnen in Hollywood. Mit ihren Millionengagen ging sie offenbar nie leichtfertig oder gar verschwenderisch um. Im Interview mit Vanity Fair verriet sie, dass sie früh mit einem abrupten Karriereende rechnete und deshalb konsequent vorsorgte. Anstatt das Geld auszugeben, investierte sie es in Immobilien, ließ Häuser herrichten und vermietete sie anschließend. So wollte sie sich Einnahmen sichern, falls die Rollenangebote irgendwann ausbleiben sollten. Dabei hatte sie mit dem Actionthriller "Speed" in den 1990er-Jahren ihren Durchbruch geschafft, der sie zum weltweiten Star machte. Trotzdem war sie überzeugt, dass ihre Zeit vor der Kamera begrenzt sein würde. "Ich dachte: Ich werde nach 35 oder 40 nicht mehr hier sein. Deshalb habe ich jeden Cent, den ich verdient habe, in Immobilien gesteckt – in ihre Renovierung und Vermietung", erklärte die Schauspielerin gegenüber dem Magazin.
Doch Sandra investierte nicht nur in Häuser, sondern erweiterte auch ihre beruflichen Tätigkeiten. So wandte sie sich beispielsweise der Filmproduktion zu, um sich ein weiteres Standbein hinter der Kamera aufzubauen und zugleich größeren Einfluss auf ihre Projekte zu gewinnen. "Ich wollte die Kontrolle über die Geschichte und das Produkt haben. Schauspieler werden in ihre Trailer gesteckt und sollen herauskommen, wenn es Zeit ist, 'Action' zu sagen. Aber damit fühlte ich mich irgendwann nicht mehr wohl", begründete die "The Unforgivable"-Darstellerin ihren Schritt im Interview mit Vanity Fair. Das nötige Handwerkszeug bekam sie von Produzentin Lynda Obst (†74), mit der sie an "Hope Floats" zusammenarbeitete. "Ich sagte zu ihr: Ich liebe es wirklich, bei Produktion und Entwicklung hinter der Kamera zu sein, mehr als davor. Und diese Frau öffnete ihren Wissensschatz und brachte mir bei, was alles kostet", erinnerte sich die Unternehmerin an die Unterstützung.
Derzeit steht Sandra wieder verstärkt im Rampenlicht: Mit "Zauberhafte Schwestern 2" kehrt sie nach einer längeren Auszeit in die Kinos zurück. Die Fortsetzung des Kultfilms von 1998 ist ihre erste große Leinwandrolle seit "Bullet Train" und "The Lost City" aus dem Jahr 2022. Es ist zugleich ihr erstes Filmprojekt seit dem Tod ihres langjährigen Partners Bryan Randall. Der Fotograf war im August 2023 im Alter von 57 Jahren an den Folgen einer dreijährigen ALS-Erkrankung verstorben. In der Folge zog sich die Schauspielerin größtenteils aus der Öffentlichkeit zurück. Erst im Frühjahr trat die zweifache Mutter bei der CinemaCon in Las Vegas wieder öffentlich in Erscheinung: Gemeinsam mit ihrer Co-Darstellerin Nicole Kidman (59) stellte sie dem Publikum einen ersten Teaser zum Sequel vor. Noch am selben Tag meldete sie sich außerdem mit einem Video vom Filmset auf Instagram zu Wort.
























