Kim Zolciaks Sohn KJ (15) bleibt weiter in Untersuchungshaft
Der 15-jährige Sohn von Kim Zolciak (48) soll vorerst in Jugendhaft bleiben. Seine für Dienstag geplante Anhörung wurde überraschend abgesagt. Wie sein Anwalt Jason Sheffield gegenüber Page Six erklärte, ist dafür eine am vergangenen Donnerstag eingereichte Anklage einer Grand Jury verantwortlich. Künftig wird ein anderer Richter für den Fall zuständig sein, da der bisherige Termin nicht stattfinden konnte. Dem Jugendlichen, der nur KJ genannt wird, werden sieben verschiedene Straftaten vorgeworfen, darunter Kindesmissbrauch, schwere Sodomie sowie Nötigung. Seit seiner Festnahme Mitte August weist KJ alle Anschuldigungen zurück. Am Freitag soll bei einer neuen Anhörung darüber entschieden werden, ob er bis zum weiteren Verfahren gegen Kaution freikommen kann.
Wie der Anwalt des Teenagers gegenüber dem Newsportal schilderte, will die Staatsanwaltschaft KJ wie einen Erwachsenen vor Gericht stellen. Die Verteidigung plant dagegen einen Antrag, den Fall an ein Jugendgericht zu übergeben. "Leider müssen wir auf unseren Tag vor Gericht warten, an dem wir endlich damit beginnen können, gleiche Voraussetzungen zu schaffen", erklärte der Anwalt. Nach Ansicht des Juristen könnte ein 14- oder 15-jähriges Kind allein wegen der Schwere der Vorwürfe einen Monat oder länger auf eine solche Anhörung warten. Experten halten eine frühzeitige Freilassung unter strengen Auflagen für denkbar – etwa mit GPS-Überwachung, Hausarrest, Unterricht zu Hause sowie Therapie- und Bildungsangeboten.
Hintergrund der Vorwürfe ist eine angebliche Begegnung mit einer gleichaltrigen Mitschülerin. Das Mädchen wirft KJ vor, sie im Umkleidebereich auf dem Weg zu einer gemischten Sauna sexuell angegriffen zu haben. Einen Tag später wurde die Jugendliche im Krankenhaus untersucht. Laut Polizeibericht wurde dabei allerdings weder in ihrem Mund noch in ihrem Intimbereich männliche DNA gefunden. Über die Schuldfrage sagt dieser Befund jedoch nichts Abschließendes aus. Kim bezeichnete die Vorwürfe gegenüber Daily Mail als "leichtfertig und zutiefst beunruhigend": "Er bestreitet kategorisch, jemals mit dieser jungen Frau zu tun gehabt oder das von ihr behauptete Verhalten gezeigt zu haben." Zudem gab sie an, ihr Sohn habe einen Lügendetektortest bestanden.






















