Vor Filler-Tod: Igho ließ Penis schon fünfmal vergrößern
Der letzte Beauty-Eingriff von Igho "Tiny" Ubiribo, der im März dieses Jahres tödlich endete, war offenbar längst nicht seine erste Penisvergrößerung. Wie die Leitung der behandelnden Klinik nun gegenüber den thailändischen Behörden erklärte, war der Influencer dort bereits seit 2024 Patient. Insgesamt soll er fünf Behandlungen zur Penisvergrößerung mit Fillern erhalten haben. Die ersten vier Eingriffe fanden laut Malay Mail in den Jahren 2024 und 2025 statt. Probleme habe Igho nach Angaben der Klinik zuvor nie gemeldet. Vor jedem Termin soll er zudem eine Einverständniserklärung unterschrieben und anschließend Hinweise zur Nachsorge erhalten haben.
Bei seiner fünften Behandlung am 5. März dieses Jahres wurden Igho schließlich 40 Milliliter Filler injiziert. Dabei soll der behandelnde Arzt ihm laut Klinikleitung geraten haben, die Behandlung auf zwei Termine aufzuteilen. Der 43-Jährige habe jedoch darum gebeten, die gesamte Menge in nur einer Sitzung injiziert zu bekommen. Nur wenige Stunden nach dem Eingriff verschlechterte sich Ighos Zustand dramatisch. Während einer Massage bekam der britisch-nigerianische Unternehmer plötzlich Schmerzen in der Brust und brach zusammen.
Er wurde in ein Krankenhaus in Bangkok gebracht, verlor jedoch das Bewusstsein, bevor eine geplante CT-Untersuchung durchgeführt werden konnte. Die Ärzte versuchten 101 Minuten lang, ihn wiederzubeleben. Am frühen Morgen des 6. März wurde Igho für tot erklärt. Eine Obduktion und toxikologische Untersuchungen brachten später Klarheit über die Todesursache. Bei einer Anhörung vor einem Londoner Coroner's Court im August wurde festgehalten, dass die Hyaluronsäure-Injektion eine Lungenembolie ausgelöst hatte. Bekannt geworden war Igho vor allem über Instagram. Dort gab er mehr als 180.000 Followern regelmäßig Einblicke in sein luxuriöses Leben an der Seite seiner Frau Dani Allen. Teure Autos, Reisen und Designerstücke gehörten ebenso zu seinen Inhalten wie gemeinsame Aufnahmen mit seiner Partnerin. Auch seine letzte Ruhestätte fiel entsprechend auffällig aus: Der Unternehmer wurde in London in einem goldenen Sarg beigesetzt.





















