

Filler im Penis: Influencer verstirbt nach Beauty-Eingriff
Ein Schönheitseingriff ist für den britisch-nigerianischen Influencer und Unternehmer Igho "Tiny" Ubiribo tödlich ausgegangen. Er ließ sich Anfang März während eines Luxusaufenthalts in Bangkok in einer bislang nicht öffentlich genannten Klinik den Penis vergrößern. Dafür wurden ihm 40 Milliliter Hyaluronsäure sowie das örtliche Betäubungsmittel Lidocain injiziert. Wie aus dem Abschlussbericht der Londoner Gerichtsmedizin hervorgeht, kehrte Igho danach zunächst in sein Hotel zurück. Während einer Massage bekam er jedoch plötzlich starke Schmerzen in der Brust und brach mehrfach zusammen. Ein Rettungswagen brachte ihn in das Sukhumvit Hospital, wo die Ärzte mehr als 100 Minuten lang um sein Leben kämpften. Trotz der intensiven Bemühungen konnte sein Leben nicht gerettet werden. In den frühen Morgenstunden des 6. März wurde Igho schließlich für tot erklärt. Der dramatische Zwischenfall ereignete sich laut TMZ nur wenige Stunden nach der kosmetischen Behandlung.
Bereits im Krankenhaus hatten die behandelnden Mediziner den Verdacht auf eine lebensgefährliche Lungenembolie. Eine Computertomografie sollte Klarheit bringen, doch noch vor der geplanten Untersuchung verlor Igho das Bewusstsein. Monate später fanden britische Gerichtsmediziner in seiner Lunge Material, das der injizierten Hyaluronsäure entsprach. Gerichtsmedizinerin Jean Harkin hielt im Abschlussbericht der Londoner Gerichtsmedizin fest, Igho sei "als Folge eines kosmetischen Eingriffs im Ausland" gestorben. Als konkrete Todesursache wurde eine Lungenembolie nach der Hyaluronsäure-Injektion in den Penis angegeben. Solche Penis-Filler werden als schnelle Beauty-Behandlung beworben. Fachärzte weisen jedoch darauf hin, dass dabei auch schwere Komplikationen auftreten können. Zu den bekannten Risiken zählen Infektionen, Narbenbildung, Gefäßverschlüsse und Störungen des Empfindungsvermögens. In seltenen Fällen kann es zudem zu lebensbedrohlichen Zwischenfällen kommen, wie der Tod des Unternehmers auf tragische Weise zeigt.
Ubiribo war mit Danielle Simba Allen verheiratet. Die 44-Jährige begleitete ihren Mann nach dem Eingriff zurück ins Hotel und war auch bei der anschließenden Massage dabei, als sich sein Zustand plötzlich verschlechterte. Der tödliche Vorfall ereignete sich damit mitten während des gemeinsamen Luxusaufenthalts des Paares in Bangkok. In den sozialen Medien hatte sich Igho zuvor eine große Reichweite aufgebaut. Rund 185.000 Menschen folgten ihm auf Instagram, wo er vor allem Einblicke in seinen kostspieligen Lebensstil präsentierte. Der britisch-nigerianische Influencer war dort nicht nur als Social-Media-Persönlichkeit, sondern auch als Unternehmer bekannt. Statt weiterer Bilder von der Reise folgte jedoch die erschütternde Nachricht über seinen Tod.





















