

Katharina Stemberger über die neue Staffel von "SOKO Linz"
Für alle Krimifans stand ein neuer Ermittlungsstart an: Am Dienstag, dem 8. September 2026, startete "SOKO Linz" um 20.15 Uhr auf ORF 1 in die fünfte Staffel. Mit dabei ist erneut Katharina Stemberger (57), die als Chefinspektorin Joe Haizinger gemeinsam mit ihrem Team knifflige Kriminalfälle löst. Gegenüber Krone erzählte die Schauspielerin, dass die Besetzung während der Dreharbeiten zur fünften Staffel endgültig zu einer echten Einheit zusammengewachsen sei – und zwar sowohl vor als auch hinter der Kamera am Set. Die Zuschauer können sich obendrein auf eine Kombination aus Spannung, Humor und Romantik freuen. Zum Start führt der Fall "Bodycheck" die Ermittler in die Linzer Eishalle.
Besonders eng ist die Zusammenarbeit mit Angelika Niedetzky (47). Beim Spielen hätten die beiden oft unabhängig voneinander denselben Impuls und ein ähnliches Gespür dafür, welchen Rhythmus eine Szene braucht. "Wir haben uns in der fünften Staffel gut kennengelernt, und das Band wurde jetzt während des Drehs zur sechsten noch enger", schilderte Katharina im Gespräch mit Krone. Für die Dreharbeiten einer Staffel stehen die beiden Frauen etwa viereinhalb Monate lang gemeinsam vor der Kamera. Dabei verbringen sie täglich bis zu zwölf Stunden miteinander. Dadurch sind ihnen die Stärken und Eigenheiten der jeweils anderen mittlerweile bestens vertraut. Mit einer etwa gleichaltrigen Duopartnerin habe sich zudem die Dynamik der Serie gewandelt: "Insofern hat sich die Serie stark verändert, weil sie leichtfüßiger wurde", erklärte die Darstellerin. Neben der Eishalle zählt auch das Stift St. Florian mit seinem Chor und der Bruckner-Orgel zu den besonderen Drehorten.
Je länger sie die Rolle spielt, desto mehr Parallelen entdeckt Katharina zwischen sich und Joe. Mit festen Hierarchien und Autoritäten können beide nur wenig anfangen. Diese Einstellung begleitet sie eigenen Aussagen zufolge bereits seit ihrer Schulzeit. Die Österreicherin investiert ihre Zeit nicht nur in anstrengende Drehtage, sondern engagiert sich auch zivilgesellschaftlich: Mit ihrer NGO Courage 2030 setzt sie sich für einen faktenbasierten und lösungsorientierten Diskurs über Flucht und Asyl ein. An den Drehbüchern der Serie sind die Darsteller zwar nicht beteiligt, in den persönlichen Schicksalen hinter den Kriminalfällen sieht Katharina jedoch eine wichtige Botschaft. "Ich glaube, unsere Welt braucht viel mehr Empathie. Zärtlichkeit im Umgang miteinander würde uns allen guttun", betonte sie gegenüber Krone.






















