Matthias Killing schützt Alina Merkau vor Hass im Netz

Matthias Killing schützt Alina Merkau vor Hass im Netz

- Patricia Schlösser-Christ
Lesezeit: 3 min
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Matthias Killing (46) hat genug: Der Moderator stellt sich öffentlich vor seine langjährige Kollegin Alina Merkau (40), die im Netz immer wieder persönlich abgewertet, beleidigt und mit sexistischen Kommentaren angegriffen wird. Für Matthias haben solche Attacken nichts mehr mit sachlicher Kritik zu tun. Deshalb stärkt er seiner engen Freundin nun öffentlich den Rücken. Gegenüber der Abendzeitung macht der TV-Star deutlich, wie entschlossen er Alina verteidigen will: "Ich werde immer wie ein Papa-Löwe vor ihr stehen und alle wegbeißen, die ihr was wollen", kündigt er im Interview an. Die beiden kennen sich mittlerweile ziemlich gut: Seit Alinas Einstieg im Oktober 2014 stehen sie gemeinsam für das "SAT.1-Frühstücksfernsehen" vor der Kamera. Über die vielen gemeinsamen Jahre entwickelte sich zwischen den Moderatoren eine Freundschaft, die weit über ihren Arbeitsalltag hinausgeht.

Wie heftig die Reaktionen im Netz ausfallen können, zeigt ein Blick in die Kommentarspalten unter Beiträgen über die Moderatorin. Ein Nutzer kündigt dort etwa an, die Sendung in einer bestimmten Woche ihretwegen nicht anzusehen, da er von ihr Kopfschmerzen bekomme. Eine weitere Person bezeichnet die Moderatorin schlicht als "Unangenehm". Auch Beleidigungen und sexistische Bemerkungen tauchen immer wieder in den Kommentaren auf. Alina wehrte sich bereits selbst gegen die Anfeindungen – nun springt ihr Matthias zur Seite. Für den Moderator gehört Kritik an einer Sendung oder an der Moderation zwar zum Berufsalltag, persönliche Angriffe auf seine Kollegin will er jedoch nicht hinnehmen. Auch er selbst hat schon negative Reaktionen auf seine Arbeit erlebt. Inzwischen schenke er ihnen nach eigener Aussage jedoch weniger Beachtung. Wichtiger sei ihm, was er den Zuschauern mit seiner Arbeit bieten könne. Seinen Antrieb fasst Matthias gegenüber der Zeitung so zusammen: "Ich möchte, dass Menschen eine gute Zeit haben."

Aus der jahrelangen Zusammenarbeit ist zwischen dem Moderator und seiner Kollegin längst eine enge Freundschaft geworden – aus seinem Leben könne er Alina gar nicht mehr wegdenken, betont Matthias im Interview. Auch nach Feierabend bleiben die Mitarbeiter des "SAT.1-Frühstücksfernsehens" eng miteinander verbunden. So feiere das Team gemeinsam Geburtstage und freue sich über die beruflichen Erfolge der jeweils anderen. Missgunst spiele in dieser Gemeinschaft nach seiner Darstellung keine Rolle. Entsprechend sieht Matthias die Beliebtheit und den Erfolg des Morgenmagazins nicht als Leistung einzelner Moderatoren. Vielmehr stehe dahinter die gemeinsame Arbeit aller Beteiligten vor und hinter der Kamera. Der starke Zusammenhalt des Teams endet laut Matthias somit keineswegs, sobald im Studio die Kameras ausgeschaltet werden: Auch im Privatleben stehen sie fest zueinander – und stärken einander den Rücken.

Collage: Matthias Killing und Alina Merkau
Collage: Imago, Imago
Collage: Matthias Killing und Alina Merkau
Matthias Killing, Moderator
Getty Images
Matthias Killing, Moderator
Alina Merkau, Moderatorin
Instagram / alinamerkau
Alina Merkau, Moderatorin
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